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Finanzkrise in den USA und ihre Auswirkungen auf deutsche Geldanlagen

Bereits seit dem Sommer 2007 hält die Finanzkrise in den USA die deutschen Anleger, vor allem die Aktienanleger, in Atem. Der Grund für diese Krise ist der Zusammenbruch des amerikanischen Immobilienmarktes, auf dem viele Eigenheimbesitzer aufgrund steigender Zinsen ihre Kreditraten nicht mehr bezahlen konnten. Die Folge waren Kreditausfälle in Milliardenhöhe, was letztendlich zum Konkurs zahlreicher Banken führte. Erst am 14. September 2008 musste das Bankhaus Lehmann Brothers Insolvenz anmelden und riss damit viele Bankentitel an der Börse in die Tiefe.

Auch auf den deutschen, den europäischen sowie die weltweiten Finanzmärkte hat diese Krise ihre Auswirkungen. So sanken zum einen die Börsenkurse in den vergangenen Monaten und Wochen drastisch, was zu Verlusten von Anlegern führte. Weiterhin müssen die Banken selbst horrende Abschreibungen hinnehmen, die auch deren Geschäftsbetrieb gefährden können. Durch die Bankpleite von Lehmann Brothers ist sogar der deutsche Einlagensicherungsfonds betroffen.
Obwohl die Krise noch nicht zu Ende ist gehen Experten davon aus, dass bereits mit einem Ende der Bankpleiten sowie der Abschreibungen zu rechnen ist. Auch schnürt die USA derzeit ein Rettungspaket mit einem Volumen von fast 700 Milliarden Euro, welches den Banken helfen soll.

Für deutsche Anleger, die an der Börse aktiv sind, bedeutet die Finanzkrise vor allem das Risiko weiter sinkender Kurse. Hier ist es ratsam, nicht direkt in Aktien oder Fonds zu investieren, sondern eher Zertifikate zu wählen. Alternativ können auch Investments in Rohstoffen erfolgen, die auch aufgrund der Krise in den vergangenen Monaten hohe Gewinne verzeichnen konnten.

Anleger hingegen, die einzig in festverzinsliche Produkte anlegen, sind aktuell von der Finanzkrise noch wenig betroffen. Erst, wenn sich die Finanzkrise weiter auf den privaten Konsum sowie die gesamte Wirtschaftsleistung auswirkt, könnte sie sinkende Zinsen bedeuten, die dann auch Auswirkungen auf deutsche Anleger haben. Über ihre Sicherheit brauchen sich Bankkunden jedoch keine Gedanken zu machen, denn der Einlagensicherungsfonds ist noch immer stabil.

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