Walschschlößchenbrücke oder Weltkulturerbe im Elbtal bei Dresden?

Redaktion
26.06.2007

Die Waldschlößchenbrücke in Dresden erhitzt bundesweit die Gemüter. Die Frage wird immer wieder in immer neuen Variationen gestellt: Walschlößchenbrücke oder Weltkulturerbe Elbtal. Aber ist dies nicht zu kurz gegriffen? Die aktuelle Diskussion zusmamengafßt aus der Sicht eines Hotels in Dresden.

 

Mehrere Dinge stoßen hier aufeinander, wobei diese samt und sonders auf die gleich Wurzel zurückgehen. Die Dresdner haben seit Jahrzehnten bestimmte Bereich zum Bau von Verkehrswegen im Rahmen der wirtschaftlichen Entwicklung von jeglicher Bebauung freigehalten. Eine weise Entscheidung.

Diese Flächen haben sich natürlich mit den Jahren zu einmaligen Oasen innerhlab der Stadt Dresden entwicklet. So ist dieses Problem bereits beim Bau der Autobahn A17 nach Prag immanent gewesen und wurde kontrovers diskuterit. Da die seit Jahren freigehaltene Trasse sich an einigen Stellen "selber" überlassen war hatte sich eine bemerkenswerte Natur entwicklet und diese sollte durch den Bau einer von der Stadt weiter entfernten Trasse gerettet werden. Nur, für diese Trasse hätten mehr Häsuer und andere Gebiete weichen müssen, da hier das Gelände nicht freigehalten wurde.

 

Es lief auf die Frage hinaus: stadtnahe Autobahn nach Prag oder nicht? Eine vergleichbare Situation besteht nunmehr am Waldschlößchen. Unterhalb des alten Brauereigeländes Dresdner Waldschlößchen, welches nach der Wende in ein Wohngebiet, ein Zentrum für Veranstaltungen, Tagungen und Konferenzen, in Hotel und ein Brauhaus in Dresden umgewandelt worden ist, wurde seit Jahrzehnten das Elbufer von der straßenbegeleitenden Bebauung der BAutzner Str. freigehalten. Und es entstand wahrlich ein herrlicher Blick von der Terrasse des Waldschlößchens. Ebenfalls freigehalten wurde der Zugang zum anderen Elbufer, früher für die Vogelwiese, das jährliche Volksfest, genutzt.

 

Aber soll deswegen auf die wirtschtliche Entwicklung von Dresden verzichtet werden? Immerhin sind bis heute für Planungen und Vorleistung über 25 Mio € ausgegeben worden, die nächsten beiden Brücken sind erhebliche Sanieurngs- und Modernisierungsfälle und müßtend ringend entlastet werden, so wird trotz hohen Unterhaltsaufwendungen für das Balue Wunder eine verbeleibende Lebensdauer von 25 JAhren vorhergesagt. Was dann, keine Elbquerung mehr?

Die Lösung liegt auf der Hand: Eine Elbquerung ist aufgrund der Vorplanugnen über Jahrzehnte nur an dieser Stelle möglich, eine Brücke ist im Planfeststellungsverfahren festgestellt, es kann also nur eine weniger schlecht designte Brücke werden, die den Welterbetitel für das Elbtal in Dresden erhält.

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