Arbeitslos und keine Perspektive?

Redaktion
25.11.2010

Umfragen bestätigen es, die Angst vor der Arbeitslosigkeit und Hartz IV avanciert in unserem Lande zum Schreckgespenst Nummer 1 in der gesellschaftlichen Ächtungsskale. Über den bezahlten Arbeitplatz definieren wir unseren Selbstwert und häufig auch unsere Identität. Wir haben das Gefühl gebraucht zu werden, unsere Arbeit hat einen Wert, wir haben soziale Kontakte.

 

Auch wenn der bezahlte Arbeitsplatz bei vielen Menschen immer mehr Frust statt Lust wird, wollen viele das nicht wahrhaben und schon gar nicht zugeben. Immerhin sichert uns der „WERT“ unserer Arbeit ein gewisses Salär am Monatsende. Damit kann der mühsam geschaffene Lebensstandard gehalten werden, und man hat das Gefühl gesellschaftlich mithalten zu können.

 

Die Unzufriedenheit über mangelnde Anerkennung vom Chef oder den Kollegen, die Mobbingattacken und Intrigen der Kollegen werden da lieber vergessen. Sich die Wahrheit bewusst zu machen, ist viel schwerer zu ertragen als sie zu unterdrücken. Doch plötzlich ist man da, wo man nie hinwollte, im Heer der Arbeitslosen. Nun gehört man selbst dazu, zu denen da draußen. Jetzt befindet man sich am Rande der Gesellschaft, bei den Geächteten, bei den Verlierern. Und so fühlt man sich auch, tief gefallen in ein rabenschwarzes Loch ohne Perspektive.

 

Hier heraus finden nur die Wenigsten. Wer sich jetzt von dem allgemeinen Mainstream in seinen Gedanken und seinem Handeln beeinflussen lässt, ist selbst schuld und wird der Verlierer bleiben. Wer mit offenen Augen und wachem Geist durch die neue Welt schreitet, wird Perspektiven sehen und Chancen nutzen. Das Schreckgespenst Hartz IV wird seine Macht verlieren. Man wird ein neues freies Leben führen und es genießen.

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