Bluffen beim Poker
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Redaktion 21.02.2011 |
Beim realen Poker haben oftmals die Pokerspieler gewonnen, die ihr Gegenüber am Besten einschätzen konnten. Viele Menschen reagieren auf Stresssituationen auf eine bestimmte Art und Weise. So zucken zum Beispiel viele mit den Augen, wenn sie bluffen, also sozusagen lügen. Ein guter Pokerspieler bemerkt so was und weiß sofort, dass er das bessere Blatt hat und kann sich den Pott holen.
Diese Fähigkeit ist im Internet nicht mehr von großer Bedeutung, denn man sieht sein Gegenüber ja nicht. Dieser kann noch so auffällig mit dem Gesicht reagieren, dadurch, dass möglicherweise mehrere tausend Kilometer zwischen den beiden Computern, an denen sich die Spieler befinden, liegen, ist dies nicht von großer Bedeutung.
Auch das bekannte Pokerface, eben der Fall, dass man nicht reagiert, nicht lächelt oder nicht besorgt schaut, obwohl man ein gutes Blatt hat, fällt vollkommen weg, weil auch dieses nicht von dem gegenüber wahrgenommen werden kann und dieser demzufolge auch keine Rückschlüsse aus dem Gesicht oder der Körperhaltung des Gegenübers schließen kann.
Für viele Pokerspieler ist deswegen das Internet auch nicht der Ort, an dem gepokert wird. Viele sind sich dahingehend einig, dass das Pokern im World Wide Web mehr mit Glück als mit Kompetenz zu tun hat. Trotz der Nachteile, die eben angesprochen wurden, ist die Entwicklung ganz klar dahingehend, dass immer mehr Menschen sich Tag für Tag in den Poker Räumen aufhalten.
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