Der frische und leichte Helle
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Redaktion 11.11.2010 |
Weiss-Wein ensteht durch die Vergärung des Traubensaftes ohne Haut und Stiele der Trauben (also ohne Maische). Weil die Farbstoffe überwiegend aus der Schale kommen, ist es auch möglich Weiss-Wein aus roten Trauben zu gewinnen.
Die Farbstoffe werden zudem erst durch den Alkohol und den Zucker aus den roten Schalen gelöst. Nach der Kelterung, also der Trennung von Schalen und Saft wird der Most geklärt, also von allem Trübenden entfernt und spezielle Hefen werden zugesetzt. Nach der Gärung wird die Hefe wieder vom Wein getrennt und der Wein zur Konservierung geschwefelt.
Vor der Abfüllung wird er dann nochmal gefiltert und es können noch Aromen zugesetzt werden. Positive Wirkungen des Weines allgemein kommen aus den Polyphenolen, sie schützen das Herz und besitzen eine antioxidative Wirkung. Der Vorteil von Weißwein besteht jedoch darin, daß er weniger Histamine enthält, das heißt für allergische Menschen besser verträglich ist und weniger Unverträglichkeitsreaktionen hervorruft. Dies liegt in der Rezeptur u.a an der höheren Säure, die aus der entfernten Maische heraus resultiert.
Noch ein weiterer schöner Pluspunkt für einen Weiss-Wein: der Kaloriengehalt, der weit unter dem von Rotwein anzusiedeln ist. Da Weiss-Wein überwiegend gekühlt und zu leichten Speisen und Meeresfrüchten getrunken wird kann man zu recht behaupten, es ist mehr ein erfrischender Sommerwein.
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