Die Geschichte der Werbeagenturen
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Redaktion 25.11.2010 |
Die erste Werbeagentur überhaupt wurde Ende des 19. Jahrhunderts in den USA, aufgebaut. Kaum 10 Jahre später begann insebsondere mit der so genannte Annoncenexpedition von Ferdinand Haasenstein und der Erfindung der Anschlag-Säulen von Ernst Litfaß auch hier in Deutschland die Verbreitung des Werbegeschäfts.
Bereits in dieser frühen Zeit entfalteten sich mit neuen Werbemedien auch Grundlagen für bis dato neuartige Werbemittel: Anfang des 19. Jahrhunderts begannen Künstler und Kreative ihr Schaffen in den Dienst der Wirtschaft zu stellen, indem sie Plakate und Handzettel - oftmals mit politischen Botschaften - herstellten.
Nun gab es das Plakat und die Säule, und hieraus entstand Bedürfnis nach Beratung - für künstlerische Gestaltung, für effektives Design, Bugetverwaltung - und letztlich das Wesen der Werbeagentur wie man sie heute kennt. Schon bereits im Jahr 1895 kümmerten sich Werbeberater auch um die Umsetzung. 25 Jahre später etablierten sich die sogenannten "Advertising Service Agencies" in den Städten. So auch die allererste moderne Werbeagentur nach Bauhaus, aufgebaut von Max Burchartz und Johnannes Canis.
Mit der Zeit des Wirtschaftswunders in den fünfziger Jahren begann so gleich die nächste Gründungswelle in Deutschland. Ab diesem Zeitpunkt wuchs der Markt für Werbeagenturen ohne Unterbrechung. Mit der Etablierung des WWWs als neues Medium für Werbebotschaften, wurden Werbeagenturen so gleich zu Kommunikationsberatern. Hier zu Lande existieren davon heutzutage ca 12.000 Stück.
Oft beraten, konzipieren, realisieren und steuern sie umfangreiche Kampangnen. Verschiedene Platformen wie Internet-Werbung, Public Relations, Prospekte und Werbeinserate in den Printmedien werden dabei gezielt miteinander vernetzt, da sie als Gesamtheit eine deutlich anhaltendere Beachtung bewirken. Neben solchen "Full Service-Agenturen" gibt es auch zahlreiche Spezialisten, die nur gezielte Bereiche fokussieren, wie zum Beispiel PR für Krisenfälle, Sponsoring, Funkspots oder Konzeption von Werbeartikeln.
Letztere zählen laut einer Erhebung des Kölner Marktforschungsinstituts "advernomics GmbH" zu den effektivsten Werbemitteln. Werbeartikel und Werbegeschenke werden positiv entgegengenommen, sind andauernder in ihrer Werbewirkung und erhöhen die Sympathie für das werbetreibende Unternehmen. Dem gegenüber können Werbemittel, zum Beispiel unüberlegt platzierte Werbeeinblendungen im Fernsehen, auch eine negative Wirkung beim Zuschauer entfalten, z.B. wenn sie den Krimi ausgerechnet am Höhepunkt der Spannung ausblenden und somit das Publikum verärgern. Vor allem die großen Firmen wissen das auch: Im Zuge ihrer Werbekampagnen setzen sie laut Studien Werbeartikel zu 86% ein.
Viele kleine Unternehmen wissen es aber noch nicht - oder sind durch die gesetzlichen Vorgaben verunsichert. In Deutschland ist es nämlich gesetzlich festgelegt, dass insgesamt nur maximal 35,00 Euro pro Jahr und pro Empfänger als Betriebsausgaben von der Steuer abgesetzt werden können - so ist es zumindest im wirtschaftlichen Umfeld. So entseht natürlich der Bedarf nach Steuerberatung ...
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