Geldanlagen zur Altersvorsorge
Die Altersvorsorge ist ein Thema, welches derzeit immer wichtiger wird. Trotz des Elterngeldes und zahlreicher weiterer Reformen, die vor allem den Familien zugute kommen, werden immer weniger Kinder geboren. In der Zukunft werden daher immer weniger Erwerbstätige die Rentner finanzieren müssen, was zwangsläufig zu weiteren Rentenkürzungen führen muss.
Um im Alter nicht auf Sozialhilfe angewiesen sein zu müssen und weiterhin alle Hobbys und auch Reisen durchführen zu können, sollten bereits junge Menschen ab einem Alter von 20 Jahren fürs Alter sparen. Wer bereits so jung beginnt, eine Altersvorsorge aufzubauen, bei dem sind bereits Beiträge von 50-100 Euro pro Monat ausreichend, um die entstandene Rentenlücke zu schließen.
Für viele ist jedoch die Frage, welches Anlageprodukt gewählt werden soll. Hier stehen zum einen konventionelle Banksparpläne und klassische Rentenversicherungen zur Verfügung. Beide weisen eine feste Verzinsung auf, wodurch Anleger genau berechnen können, welcher Betrag ihnen am Laufzeitende zur Verfügung steht. Diese Anlagen bieten jedoch gerade einmal eine Rendite von 4-5%, was vielen Anlegern nicht reicht.
Deutlich höhere Erträge erzielen hingegen Aktien und Aktienfonds. Sie konnten in der Vergangenheit, gerechnet auf zehn Jahre Anlagezeit, durchschnittlich zwischen 6-9% erzielen, wodurch die Ablaufleistung sowie die spätere Rente deutlich steigen. Um auf diese Weise zu investieren, können zum einen Fondssparpläne genutzt werden, zum anderen fondsgebundene Renten- oder Lebensversicherungen. In allen Fällen kann der Anleger selbst entscheiden, in welche Investmentfonds er anlegen möchte. Er kann somit auch sein persönliches Risiko selbst bestimmen.
Auch der Staat unterstützt die Altersvorsorge seiner Bürger, und zwar in Form der Riester- sowie der Rürup-Rente. Werden bei der Riester-Rente vorwiegend Arbeitnehmer in Form von Zulagen gefördert, steht die Rürup-Rente in erster Linie Selbstständigen offen. Hier können die Beiträge als Sonderausgaben steuerlich abgesetzt werden, wodurch Steuereinsparungen möglich sind. Ein Tagesgeldkonto ist übrigens als Altersvorsorge nicht geeignet.
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