Geothermische Heizung
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Redaktion 30.03.2011 |
Bei Geothermie handelt es sich um in der Erdkruste gespeicherte Wärme, aufgrund dessen spricht man auch von Erdwärme. Der Wissenschaftler geht bei seinen Untersuchungen nur von den zugänglichen Erdkrusten aus. Geothermie ist den erneuerbaren Energien zugeordnet, da sie der Erde entzogen und genutzt werden kann. Einer der Hauptverwendungszwecke sind das Heizen, Kühlen aber auch die Nutzungs des Stroms, da dieser mittels Erdwärme erzeugt werden kann.
Geothermie umfasst Experimente der thermischen Situation des Erdkörpers, als auch wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Erdwärme. Die Wärme stammt zu etwa 30-50% aus Restwärme, jene Wärme von Zeiten des Urknalls ist noch immer in der Erdkruste enthalten. 50-70% werden durch Zerfallsprozesse radioaktiven Materials erzeugt, welche schon seit mehreren Millionen von Jahren herrschen. Ein geringer Teil der Erdwärme entsteht durch Sonneneinstrahlung und Wärmekontakt mit der Luft.
Der Vorteil der Nutzung der Geothermie-Heizung ist, dass es sich um eine langfristige Energiequelle handelt. Allein die Vorräte, die in den ersten 3 Kilometern gespeichert sind, kann rein rechnerisch der Energiebedarf für 100000 Jahre abgedeckt werden. Die Nutzung der Geothermie wird in direkte Nutzung, also der Wärme die selbst genutzt wird und der Nutzung der Umwandlung in Strom in Geothermiekraftwerken unterschieden.
Meist lassen sich nur schwer Abnehmer der Wärme finden, da nicht an jedem Kraftwerkstandort genügend Abnehmer zur Verfügung stehen. Global gesehen ist Geothermie eine sehr bedeutende regenerative Energiequelle. Einen großen Beitrag zur Nutzung dieser Energie leisten vor allem Länder, die über Hochenthalpielagerstätten verfügen.
Zu den Risiken der Erdwärmenutzung zählen kleine, kaum spürbare Erschütterungen der Erdoberfläche, wenn ein Geothermieprojekt in Erdbebengebieten durchgeführt wird, können stärkere Erdstöße ausgelöst werden. Die Erde beruhigt sich bei solchen Vorfällen meist nur sehr langsam, wodurch kleinere weitere Erdstöße zu erwarten sind.
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