Geschichten und Legenden um die Krawatte
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Redaktion 22.03.2011 |
Der Hals des Menschen muss schon faszinierend sein, dass er mit Krawatten, Schnüren etc. geschmückt wird, denn wenn man in der Geschichte zurückblickt, dann kann man feststellen, dass schon die Ägypter krawattenähnliche Gebilde um den Hals trugen. Die höheren Klassen der Ägypter trugen ein rechteckiges Stofftuch, welches wie ein Schal um die Schultern gelegt wurde und vorn zugeknotet wurde. Das Stofftuch wurde dabei als Dreieck gelegt.
Die Phönizier hatten ein großes buntes Tuch standesgemäß in die Kleidung bereits integriert und auch die Römer hatten scheinbar, laut einer Darstellung auf der Colonna Traiana, bei den Soldaten etwas Krawattenähnliches. Es war ein Stück Stoff, welches Focale genannt wurde. Dieses Wort stammt womöglich von dem Wort „fauces“ – Hals – ab oder aber auch von „focus“, was soviel wie „Träger von etwas wärmenden“ bedeutet.
Die Chinesen hatten ebenfalls schon so etwas wie Krawatten. Einer Legende zufolge hat der Herrscher Shih Huang Ti im Jahre 210 vor Christus ein Heer aus 7500 Terrakotta - Soldaten herstellen lassen. Sie sollten ihn beschützen, wenn er im Grabe liegt. Alle diese Soldaten hatten ein langes Stück Stoff um ihren Hals gebunden. Wirklich nachvollziehen kann man die Entwicklung der Krawatte aber erst auf die Mitte des 17. Jahrhunderts.
Als kroatische Söldner den Hof Ludwig des XIV besuchten und sie alle ein Tuch trugen, welches mit einer Rosette am Kragen befestigt war, soll Ludwig der XIV so begeistert gewesen sein, dass er ebenfalls solche Mode einführte und die sich in ganz Europa durchgesetzt hat. Unzählige Veränderungen hat die Krawatte seitdem durchlaufen, bis sie die heutige Form angenommen hat.
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