Investmentfonds als Geldanlage

Redaktion
01.04.2011
Investmentfonds als Geldanlage

Eine besonders in den letzten Jahren sehr beliebte Art der Geldanlage, gerade wenn es um den langfristigen Vermögensaufbau oder die private Altersvorsorge geht, ist das Investment in Fonds geworden. Im Bereich der Investmentfondsanlage kann der Anleger sich zwischen sehr vielen Angeboten entscheiden, die auf die jeweilige Anlagestrategie des Kunden ausgerichtet sind. Grundsätzlich kann man im Bereich der Fondsanlage zwischen den Aktienfonds, Rentenfonds, Geldmarktfonds, offenen und geschlossenen Immobilienfonds unterscheiden. Die Geldanlage in Investmentfonds ist entweder in Form einer einmaligen Anlage, vor allem aber auch als regelmäßiges Investment in Form von Fonds-Sparverträgen möglich.

Vorteil Investmentfonds

Ein Vorteil der Investmentfonds ist es, dass für den Anleger kein Emittentenrisiko besteht, da sein Kapital und das aller sonstigen Anleger als Sondervermögen getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft verwahrt wird. Sollte diese einmal Insolvenz anmelden müssen, wäre das Kapital der Anleger also dennoch nicht „verloren“. Ein weiterer Vorteil der Geldanlage Investmentfonds ist die Tatsache, dass der Kunde seine Fondsanteile täglich wieder veräußern kann, es handelt sich also um eine sehr schnell verfügbare Geldanlage.

Möchte man die Fonds zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge nutzen, gibt es mittlerweile auch so genannte Riester-Fonds, die dem Kunden eine Rückzahlung von mindestens dem eingezahlten Kapital garantieren, sodass im Grunde für den Anleger kein Risiko mehr besteht. Die Rendite von Investmentfonds unterscheidet sich vor allem danach, in welche Produkte der jeweilige Fonds genau investiert ist. Während man bei einem Geldmarktfonds in der Regel einen Ertrag von jährlich rund 3,5 – 4,5 Prozent erzielen kann, liegt die Durchschnittsrendite (gemessen ab einer Anlagedauer von 10 Jahren) bei einem Aktienfonds in etwa bei acht Prozent jährlich.

Kommentare

[...] Anleger, die sich dafür entschieden haben, einen Teil ihres Vermögens in Investmentfonds anzulegen stehen oft vor der Frage, welches die besten Investmentfonds sind, wie man die findet und wonach beurteilt wird, was die besten Investmentfonds sind. Das wichtigste Kriterium für die Qualität eines Investmentfonds ist die Rendite, die dieser gegenüber einem Index in einer bestimmten Zeit erwirtschaftet. Sehr gut laufende Investmentfonds bringen es in guten Börsenzeiten schon mal auf mehr als 50 Prozent Rendite in einem Jahr. Renten- oder Geldmarktfonds schaffen nicht einmal 10 Prozent und werden aber auch gekauft und gehören dann in ihrer Klasse auch zu den Besten. Hier darf der Anleger nicht den Fehler begehen und sozusagen Äpfel mit Birnen vergleichen. [...]

[...] Eine besondere Gruppe der Investmentfonds sind Indexfonds, die auch als ETF (Exchange Traded Funds) bezeichnet werden. Diese Investmentfonds unterscheiden sich von konventionellen Fonds vor allem darin, dass sie nicht aktiv gemanagt werden. Ziel des Fonds ist es lediglich, einen zugrunde liegenden Index (zum Beispiel den DAX oder den Dow Jones Euro Stoxx 50) möglichst genau abzubilden. Somit liegt die Rendite des ETF ziemlich genau bei der Rendite des zugrunde liegenden Fonds. [...]

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