Künstliche "Verweiblichung" von Cannabissamen
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Redaktion 16.02.2011 |
Während der 1960er und 70er Jahre experimentierten einige Cannabiszüchter mit Colchicin, einem starken Mutagen, welches die Zellteilung stoppt, während sich die Zellkerne aber weiter verdoppeln. Dadurch erhält man zum Schluss eine Verdopplung oder noch mehr der Chromosomen. Diese Behandlung kann Cannabis dienlich sein, da sie eine höhere THC Konzentration und eine höhere Widerstandsfähigkeit zur Folge hat. Außerdem entstehen dadurch Hermaphroditen, die Pflanze wird zugleich männlich als auch weiblich sein.
Wie beim Menschen wird das Geschlecht der Pflanze genetisch festgelegt, die Hormonbalance wird dadurch maßgebend bestimmt, Umweltfaktoren haben allerdings auch einen Einfluss darauf. Wenn zum Beispiel die Wurzeln einer Pflanze beaschädigt werden, produzieren die sie eine Substanz, die das Wachstum der Blätter verlangsamt. Dies bedeutet, dass sich männliche Blüten bilden, auch wenn die Pflanze genetisch weiblich ist.
Um rein weibliche Cannabis Samen zu erhalten, macht man folgendes: Man zwingt eine weibliche Pflanze mit einem Hormon namens Gibberellinsäure dazu, männliche Blüten auszubilden, die Pollen beinhalten dann nur X Chromosomen. Wenn man nun mit diesen Pollen eine andere weibliche Pflanze befruchtet, kann man sicher sein, das nur XX Chromosomenpaare entstehen, also alle Cannabissamen weiblich sind. Gibberellinsäure kann online erworben werden, man benötigt allerdings lange Übung und Erfahrung, bis man es schafft, die geeignetste hormonelle Manipulation zu finden.
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