Roadies - die unsichtbaren Aufbauer der Bands

Redaktion
21.02.2011
Roadies - die unsichtbaren Aufbauer der Bands

Viele Menschen gehen gerne auf Rockkonzerte. Man freut sich an der guten Musik und der tollen Stimmung, die Menge applaudiert den Musikern. Dabei übersieht man aber ganz, dass es neben den Musiker auch noch andere Personen sind, die für ein gelungenes Livekonzert nötig sind: die Roadies. Sie sind es, die unbemerkt von den Fans und Besuchern das gesamte Equipment auf- und abbauen und damit den Auftritt est möglich machen.

Dabei ist der Beruf Roadie ein Knochenjob: viele Stunden vor Konzertbeginn treffen sie bereits am Veranstaltungsort ein um erst einmal das gesamte, schwere Equipment aus dem LKW auszuladen und auf die Bühne zu bringen. Immer wieder kommt es dabei vor, dass keine geeigneten Lastenaufzüge vorhanden sind, und so müssen die oft 80 und mehr Kilogramm schweren Lautsprecherboxen und Cases per Hand über lange Treffen getragen werden - kein Job für Softies.

Danach beginnt der eigentliche Aufbau der Anlage: Traversen (Haltegerüste für Licht- und Tonanlagen) werden errichtet, Boxen aufgestellt, Musikinstrumente angeschlossen, unzählige Kabel verlegt - auch bei kleineren Bands wie zum Beispiel einer Coverband kann so ein Aufbau locker mehrere Stunden dauern. Mit dem Ende der Aufbauarbeiten treffen dann meist auch schon die Musiker ein, die dann sofort mit dem Soundcheck loslegen.

Für die Roadies ist die Arbeit nun erst einmal zu Ende. Aber nur bis nach dem Konzert! Dann legen sie sofort wieder los und müssen das gesamte Equipment wieder abbauen und sicher im LKW verstauen. Bis sie dann endlich die Laderaumtür schließen und abfahren können gehen dann locker nochmal mehrere Stunden ins Land, und selbst dann ist die Arbeit oft noch nicht vorbei: wenn die Band am nächsten Abend auch einen Auftritt hat und der Veranstaltungsort mehrere 100 Kilometer entfernt ist, dann heißt es, noch mehrere Stunden durch die Nacht zu fahren um rechtzeitig dort einzutreffen.

Der Konzertbesucher bekommt von alldem nichts mit. Um diese Zeit ist er schon längst zu Hause im Bett, und auch die Musiker sind schon längst im Hotel - oder auf der Aftershowparty. Weitere interssante Artikel zu den Themen Bands und Musik finden Sie auch im Barmusik und Tanzmusik Blog.

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