sichere Geldanlagen
Durch die Finanzkrise, das fehlende Vertrauen zu den Banken und die bereits hohen Verluste an den Wertpapierbörsen flüchten immer mehr Anleger in sichere Geldanlagen. Diese Anlageprodukte bieten zwar nur moderate Erträge, die Einlagen sind jedoch gesichert. Allerdings ist die Sicherheit der Geldanlagen nur dann zu 100% gegeben, wenn die jeweilige Bank im Bundesverband deutscher Einlagensicherung vertreten ist. Ob die eigene Bank hier vertreten ist, kann auf der Internetseite nachgelesen werden, auch beantworten die Mitarbeiter der Banken in den Filialen die Fragen der Anleger.
Zu den sicheren Geldanlagen gehören grundsätzlich alle Einlagen der Banken, wie zum Beispiel Sparkonten, Girokonten und Tagesgeldkonten. Auch Festgelder und Termingelder gehören hierzu. Welche dieser Anlagen im Einzelnen in Frage kommt, muss die Anlagementalität sowie die individuelle Lebenssituation entscheiden, denn gerade bei Termingeldern müssen Anleger für eine gewisse Zeit auf ihre Einlage verzichten. Der erhaltene Zins ist hierfür jedoch meist höher als bei Girokonten. Lediglich die Tagesgeldkonten bieten hier eine Ausnahme, hier werden Zinsen oft über dem allgemeinen Zinsniveau gezahlt.
Ebenso sicher wie Tagesgeldkonten werden oftmals die klassischen Geldmarktfonds gehandelt. Sie sind vor allem für Filialbanken eine gute Alternative zu den Tagesgeldangeboten der Direktbanken. Doch die Finanzkrise hat auch hier gezeigt, dass Geldmarktfonds eben nicht zu den 100% sicheren Anlagen gehören, einige Fonds mussten im Jahr 2008 mit Verlusten von bis zu 5% abschließen.
Zu den sicheren Geldanlagen gehören weiterhin Bundeswertpapiere, obwohl es sich hier um festverzinsliche Wertpapiere handelt, bei denen grundsätzlich ein Emittentenrisiko besteht. Die Bundesrepublik Deutschland wird aufgrund ihres Steueraufkommens jedoch als solventer Schuldner angesehen, so dass Anleger dem Rating der Agenturen vertrauen können. Andere festverzinsliche Wertpapiere, auch wenn sie von Banken ausgegeben werden, sind hingegen nicht zu 100% sichern, denn sollte der jeweilige Emittent am Ende der Laufzeit insolvent sein, drohen dem Anleger hohe Verluste, die bis zum Totalverlust reichen können.
Wenn Anleger ihren Bankberater nach sicheren Geldanlagen fragen, wird auch immer wieder gern auf offene Immobilienfonds verwiesen. Natürlich sind Immobilien eine wertbeständige Geldanlage, deren Renditen unabhängig vom Aktienmarkt erzielt werden. Wie hoch die Erträge jedoch pro Jahr ausfallen werden, kann nicht garantiert werden. Anleger, die sich für sichere offene Immobilienfonds interessieren, sollten Fonds wählen, die als mündelsicher deklariert sind, denn bei ihnen sind die Risiken für Verluste auf Jahressicht reduziert. Trotz allen muss bedacht werden, dass für den Kauf offener Immobilienfonds ein Ausgabeaufschlag von bis zu 5% bezahlt werden muss, der die Rendite im ersten Jahr relativiert.
Wer hat heutzutage noch die Zeit, Kreditangebote bei mehreren Banken einzuholen?
Greifen Sie deshalb ganz einfach auf die Hilfe von professionellen Kreditvermittlern zurück.
Bon Kredit, seit 35 Jahren am Markt, recherchiert für Sie die besten Angebote aus 20 Banken.
Selbst mit einer negativen Schufa ist ein Kredit möglich.
Ohne Vorkosten!