Ungarn Urlaub und Gulasch
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Redaktion 31.03.2011 |
Wer schon einmal in Ungarn Urlaub gemacht hat, der kennt dieses Gericht auf jeden Fall. Und manch einer verknüpft sicher auch eine falsche Vorstellung damit. Gemeint ist der Ungarische Gulasch, das Nationalgericht der Magyaren. Ein jeder Urlaub bringt seine speziellen Erinnerungen mit sich. Da sind einerseits sicher immer die Urlaubsbilder, ob mit einem Film-Fotoapparat aufgenommen und schon einige Tage her, oder auch die Bilder von der neuen Digicam, die man auch am Computer anschauen kann und für Bekannte und Freunde zum Versand per E-Mail geradezu herausfordern.
Diese sind schnell ausgewählt und abgeschickt. Natürlich kommen zuerst die Fotos vom Balaton, blauer Himmel und das Wasser und Badenixen… Ja, ansehen ist das eine. Die Erinnerung von uns Menschen ist jedoch noch wesentlich komplexer. Zurück zum Gulasch. Den Ungarischen Gulasch gibt es in den verschiedensten Varianten. Eines ist jedoch gleich – es ist kein Gulasch wie er hierzulande oft gekocht wird. Ungarischer Gulasch ist eine Suppe – ein Ragout. Zum Anbraten wird Schweineschmalz verwendet, dann kommen die Zwiebeln und auch Knoblauch. Die Erinnerung an den Duft lässt mir schon wieder das Wasser im Munde zusammen laufen. Das Fleisch kann von Tieren mit vier Beinen kommen, meist Rind, Pferd oder Schwein. Ganz wichtig ist Paprika als weitere Zutat, das bringt die Würze, die einen beim Kosten erstmal Luftholen lässt.
Die Schärfe ist nicht unangenehm und einen guten Wein kann man schon zum Gulasch trinken. So ein Gulasch braucht seine Zeit, als Serviervorschlag ist ein großer Kessel, der über einem Lagerfeuer hängt, zu empfehlen. Das Holz knistert und der köchelnde Gulasch duftet und lässt die hungrigen Gäste auf die Gaumenfreude warten. Gerne holt man sich einen Nachschlag. Der Abend geht weiter mit Zigeunermusik und eine Gruppe führt einen Cárdás auf. Diese Erinnerungen an Ungarn Reisen kann man gerne mit Freunden nachvollziehen bei der Zubereitung eines zünftigen Kesselgulasch.
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