Verborgene Pfade der Berliner Unterwelt

Redaktion
31.03.2011
Verborgene Pfade der Berliner Unterwelt

Es ist heiß und dunkel: In einem engen Raum stehen 40 Menschen dicht aneinander gedrängt. Sie röcheln, stöhnen und japsen nach Luft. "Hilfe, ich ersticke!", schreit eine ältere Frau. Nervös ruft ein Junge: "Los, macht doch schneller." Zwei Männer drehen hektisch die Kurbeln an einer Belüftungsanlage. Dann - nach ein paar Minuten - ist es geschafft: das Licht geht an, die Sauerstoffzufuhr ist wieder gesichert.

Nun wird geklatscht, gejubelt und gejohlt! "Gut gemacht", lobt Unterweltenführer Dietmar Arnold die Gruppe, die einen simulierten Ernstfall gut gemeistert hat. Es ist der Auftakt einer Bunkerführung. Vor neun Jahren machte sich der Verein Berliner Unterwelten daran, Berlins Untergrund zu erforschen.

"Zuerst kamen zu den Bunkerführungen nur ein paar Tunnelfreaks", erinnert sich Arnold. Mittlerweile sind es jeden Samstag rund 100 Neugierige, die im Berliner Wedding in acht Meter Tiefe einen Kilometer Bunkeranlage durchlaufen. Mehr zu diesem Artikel finden Sie unter dieberlinseite.de

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