Zwei Moderationstechniken zur Verbesserung von Entscheidungen in Gruppen, Seite 3
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Redaktion 25.02.2011 |
Formale Moderation: FORMOD
Die FORMOD-Methode basiert auf der 1971 von Van de Ven und Delbecq entwickelten Nominal Group Technique (NGT). Die einzelnen Phasen von FORMOD werden sowohl im Artikel kurz dargestellt, zusätzlich finden sich in einem Anhang detaillierte Instruktionen zur Anwendung.
Die formale Moderation gliedert sich grob in zwei Phase: die Einzelbearbeitung und die Gruppenbearbeitung. Im ersten Teil werden die Teilnehmer aufgefordert, die individuelle Problemsicht für sich zu definieren und darüber ein fünfminütiges Referat auszuarbeiten, was zusätzlich erste Lösungsvorschläge beinhaltet. Anschließend werden die einzelnen Kurzreferate in der Gruppe vorgetragen, mit der Möglichkeit für die Gruppenmitglieder, Verständnisfragen zu stellen. In einem weiteren Schritt werden reihum Lösungsvorschläge gesammelt, über die als letztes geheim abgestimmt wird. Die in der NGT vorgesehen Diskussionsphase wird also ersetzt durch die Referate, so dass emotionales Konfliktpotential vermieden wird und die Aufgabenorientierung erhalten bleibt.
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