Finanzierung für Immobilie

Redaktion
22.03.2011
Finanzierung für Immobilie

Eine Finanzierung für die Immobilie wird nach verschiedenen Kriterien berechnet. Dabei geht der kluge Bauherr planvoll vor. Zunächst ist Rechnen angesagt, um die Finanzierung für die Immobilie auf sichere Füße zu stellen. Denn das gegenwärtige Einkommen ist bekannt. Daher kann ermittelt werden, wie viel Geld monatlich für Tilgung und Zins übrig bleibt. Der erste Schritt ist also ein Kassensturz. Dieser beginnt mit den laufenden monatlichen Einnahmen. Dazu gehören nicht nur die Gehälter, auch Sozialleistungen, Renten oder Unterhalt werden einbezogen. Zu den Ausgaben gehört alles von der Zusatzversicherung bis zum Supermarkteinkauf. Am Ende steht hoffentlich ein Überschuss. Dieser sagt aus, was die künftigen Bauleute über ihre gegenwärtige Miete hinaus zusätzlich zu einem Eigenheim aufbringen können. Auch künftige Einahmen oder Ausgaben sollten in die Überlegungen mit einbezogen werden.

Berechnung des Kreditlimits

Wenn man genau weiß, was monatlich effektiv übrig wäre, um eine Hypothek zu tilgen, kann die Darlehenssumme berechnet werden. Zusätzlich mit vorhandenen Mitteln für eine Anzahlung ergibt sich daraus die Gesamtsumme der Finanzierung für die Immobilie. Hierbei ist nicht nur der reine Kaufpreis zu berücksichtigen. Es gehören zu jeder Finanzierung für eine Immobilie auch Nebenkosten. Das sind die Grunderwerbssteuer, Notar- und Gundbuchgebühren und eventuell eine Maklercourtage. Eine Faustregel besagt, dass ein über einen Makler vermitteltes Grundstück/ Eigenheim zum Kaufpreis noch einmal etwa 10% Kosten verursacht, ohne Makler sind es etwa 5%. Das sind freilich Richtwerte, dennoch können diese Kosten nicht außer acht gelassen werden. Sollten Sie bei Ihrem Kassensturz ermittelt haben, dass Sie über einen monatlichen Überschuss von etwa 200,- EUR zu Ihrer gegenwärtigen Kaltmiete von 600,- EUR verfügen, dann wäre es möglich, ein Darlehen mit monatlich 800,- EUR zu tilgen. Diese Rechnung ist die Grundlage der Finanzierung für Ihre Immobilie. Sie können daraus ein mögliches Darlehen berechnen, zu dem Ihr Eigenkapital hinzu kommt.

Die Zinsbindung

Bedenken Sie, dass die Finanzierung für die Immobilie mit einer Zinsbindung - meist über zehn Jahre - erfolgt. Danach wird neu verhandelt. Wenn die Bauzinsen am Markt in dieser Zeit steigen, benötigen Sie spätestens dann weitere Reserven.

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