Wie schreibe ich einen Lebenslauf?
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Oliver Treffkorn 14.03.2011 |
Obwohl der Lebenslauf das Kernstück einer jeden Bewerbung ist, schenken viele Arbeitssuchende diesem nicht die notwendige Aufmerksamkeit. Dabei enthält der eigene Werdegang fast alle Informationen, die ihren künftigen Arbeitgeber interessieren. Investieren sie in die Zusammenstellung ihres Lebenslaufs daher unbedingt etwas Zeit; um ihrer Bewerbung die gewünschte Würdigung zu sichern.
Die üblichste und zugleich einfachste Form, einen Lebenslauf zu verfassen, ist die tabellarische Auflistung der bisherigen Arbeitgeber. Doch auch hier gibt es einiges zu beachten, wenn ihre Bewerbung aus der Vielzahl von Einsendungen in positiver Erinnerung bleiben soll.
Wie schreibe ich einen Lebenslauf: Der Aufbau
Auch wenn die Gestaltung eines Lebenslauf gewisse Freiräume bietet, folgt dieser doch einer festen Struktur. So sollten folgende Bestandteile unbedingt enthalten sein:
- der “Tabellen-Kopf” mit persönlichen Angaben: Name, Anschrift, Geburtsdatum, Familienstand und Foto,
- der eigentliche Lebenslauf mit der Auflistung ihrer bisherigen beruflichen Stationen, beginnend mit dem höchsten erfolgreich beendeten Schulabschluss,
- im Anschluss haben sie die Gelegenheit, ihre zusätzlich erworbenen Qualifikationen festzuhalten (beispielsweise Führerschein, absolvierte Schulungen, spezielle Computer- oder Sprachkenntnisse etc.); ihre hier getätigten Aussagen sollten sich dabei direkt auf die in der Stellenausschreibung angegebenen Anforderungen beziehen,
- die Bewerbung endet mit der aktuellen Datierung sowie ihrer persönlichen Unterschrift.
Wie schreibe ich einen Lebenslauf: Auf Kleinigkeiten achten, Fallstricke vermeiden!
Ein Lebenslauf sollte stets einer klar erkennbaren Struktur folgen, dabei ist das Hauptaugenmerk auf die Übersichtlichkeit der Darstellung zu legen: Immerhin ist diese tabellarische Auflistung der erste Nachweis ihrer Seriosität.
Auch dem Bewerbungsfoto kann gar kein zu hoher Stellenwert beigemessen werden. Hier sollte unbedingt auf die Dienste eines professionellen Fotografen zurückgegriffen werden, der ihnen dabei hilft, sich von ihrer “Schokoladenseite” zu zeigen.
Konzentrieren sie sich auf das Wesentliche! Ein überfrachteter Lebenslauf macht oft einen chaotischen Eindruck, zudem enthält er höchstwahrscheinlich viele Informationen, die für ihren künftigen Arbeitgeber nur von untergeordnetem Interesse sind. Heben sie deshalb vor allem die beruflichen Tätigkeiten hervor, welche sie für die neue Stelle prädestinieren. Gerade wenn sie in der Vergangenheit sehr viele Praktika und Schulungen absolviert haben, sollten hier nur die wirklich relevanten Qualifizierungen aufgeführt werden.
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