Anhaltspunkte zur Führung: Ideenfindung sowie Motivation
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admin 21.06.2007 |
Bei Führung erkennen etliche Abteilungsleiter nur das nachfolgende: „Ich muss unsere Mitarbeiter begeistern, um ein vorgegebenes Ergebnis durchzusetzen.“
Diese Formulierung deckt auf, welch Geistes Kind diese Führungskräfte in deutschen Unternehmen sind. Bei dieser Deutung von „Führung“ wird viel Kraft und Stärke benötigt und trifft die „Entscheidungskraft“ notgedrungen auf diverse Problemstellungen.
Bei weitem aussichtsreicher ist es vereint mit den Kollegen auf Ideenfindung zu gehen und sie bei der Entscheidungsfindung zu involvieren.
Denn: Ziele zu benennen ist verständlicherweise sinnlos, wenn die meisten dieser Ziele nicht geschaftt werden. Um Chancen und verwendbare Maßnahmen zur Zielerreichung zu finden ist es förderlich, die gesamte Innovationskraft des jeweiligen Teams zu nutzen, diesbezügliche Räume zu produzieren und gemeinsam zielstrebig einen Pfad zur Problemlösungsfindung zu gehen.
Erwartungsgemäß können Sie entsprechende Techniken in leicht differenzierter Gestalt auch ohne Team für ihre privaten und beruflichen Ziele nützen. Wie das klappt möchten wir Ihnen mithilfe der Technik zur Assoziation zeigen.
Assoziationstechniken
Klassiker unter den Assoziationstechniken ist Brainstorming oder auch Denkrunde genannt aus den 50er Jahren von Alexander Osborn. In der Regel verkünden hierbei Teammitglieder Ihre Erwägungen und Lösungsvorschläge zu einer Fragenstellung spontan, ohne dass hierüber zunächst diskutiert wird oder gar Kritik geübt wird - dieses würde doch nur zur Befangenheit hinführen. Dies ist eine gute Ideenfindungstechnik für Teams, wobei die besondere Aufgabe ist, auch zaghafte und geringer eloquente Teammitgieder in die Findung einer Lösung einzubeziehen.
Gehen Sie folgenderweise vor: Notieren Sie das Ziel unübersehbar auf und vermerken Sie alle Ideen und Stichworte der Beteiligten für alle überprüfbar. Verwirklichen Sie dabei Mumm zum Exotischen und bleiben Sie standhaft bis alle ihre Ideen formuliert haben. Anschließend folgt eine „Pause zum Reifen“ bevor mit der Untersuchung und Abschätzung der entstandenen Ideen angefangen wird.
Bedenken Sie: Verbissenheit, Egozentrik, Detailversessenheit und Furcht vor Ablehnung sind die schwerwiegensten Kreativitätstöter, erschaffen Sie möglichst eine Atmosphäre, die Kreativität wahrnehmbar befördert.. Lassen Sie eine aufgeschlossene Debatte zu und verbinden Sie unterschiedliche Kreativitätstechniken auf dem Weg zur Problemlösungsfindung.
Dergestalt partizipierende und integrierte Gruppenteilnehmer werden mit einer rundum anderen Motivation an die anliegenden Herausforderungen herantreten als die Kollegen, welche bloß Ausführer der Anordnungen aus der Chefetage sind.
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