Allgemeines
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Redaktion 25.11.2010 |
Es stellt sich oft die Frage, ob die Menschen in unserer heutigen Gesellschaft, die immer stärker durch Medien beeinflusst und geprägt wird, noch zwischen der virtuellen und der realen Welt unterscheiden können. Viele Handlungen, die heute über das Internet getätigt werden, dazu zählt z.B. Online Banking oder Aktienkäufe, Internetshopping oder Online-Bewerbungen, haben Einfluss auf das wirkliche Leben.
Da kann es schon einmal passieren, dass jemand, der sich oft im Internet aufhält und häufig Computer- und Online-Spiele spielt, den Bezug zu Realität aus den Augen verliert. Besonders gefährdet scheinen hier Kinder und Jugendliche zu sein, die oft noch sehr beeinflussbar sind durch Eindrücke aller Art, und hierzu zählen natürlich auch die Eindrücke durch Computer- und Onlinespiele.
Oft ist dann die Grenze zwischen der virtuellen Welt und der Realität fließend. Gefährdet sind auch junge Männer mit psychischen Krankheiten durch Computerspiele, insbesondere durch sogenannte „Killerspiele“. Diese Menschen flüchten aus ihrer realen Welt, vor Ihrer Krankheit ins Netz, denn im Gegensatz zum wahren Leben können sie hier in Ballerspielen als Sieger dastehen. Auch finden sie Kontakt zu Gleichgesinnten und eine Art Gruppendynamik. Hier werden sie anerkannt, nicht ausgegrenzt oder ausgelacht.
Bei vielen geht es so weit, dass das wahre Leben überhaupt nicht mehr stattfindet und sie den ganzen Tag vom dem Bildschirm sitzen, weder arbeiten noch essen oder schlafen. Aus dieser Abhängigkeit heraus entsteht dann oft ein Realitätsverlust, sodass diese Menschen die Handlungen in ihren Killerspielen in Wirklichkeit ausprobieren. Sie sind durch das exzessive Spielen der brutalen Spiele regelrecht abgestumpft und haben eine entsprechend niedrige Hemmschwelle.
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