Datenrettung wenn alle Vorsichtsmaßnahmen nicht geholfen haben
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Redaktion 08.11.2010 |
Über die Wichtigkeit von Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz von gespeicherten Daten sind sich die meisten Unternehmen bewusst. Es gibt kaum noch Unternehmen, die keine entsprechenden Programme zur Sicherung ihrer Datenbestände einsetzen – denn einen Datenverlust kann sich heutzutage niemand mehr leisten. IT-Systeme spielen in der Wirtschaft eine so wichtige Rolle, dass ein Verlust von wichtigen Daten ein Unternehmen weit zurückwerfen und im schlimmsten Fall sogar existenziell bedrohen könnte. Zwar könnte man den Schaden mit Hilfe von einer Datenrettung eventuell begrenzen, doch so weit möchte es natürlich niemand kommen lassen.
Deshalb werden jedes Jahr größere Summen in die Sicherheit der IT-Systeme investiert. Die Bandbreite an Maßnahmen ist gewaltig: sie reicht vom Schutz gegen Computerviren, geht über den Schutz gegen Hacker und endet bei Raidsystemen, die ganze Datenträger spiegeln. In großen Konzernen geht man manchmal sogar so weit, dass die ganz wichtigen Daten sogar zusätzlich in externen Rechenzentren gespeichert werden.
Doch trotz aller der Sicherheitsvorkehrungen kommt es trotzdem fast täglich zu Datenverlusten. Allerdings muss an dieser Stelle auch darauf hingewiesen werden, dass es überwiegend diejenigen trifft, die keine Backups oder Sicherheitskopien angefertigt haben. Dann ist eine professionell durchgeführte Datenrettung in der Tat die letzte Rettung.
Ein Anruf beim Datenrettungsspezialisten genügt, und schon wird der Computer oder die Workstation abgeholt. Anschließend erfolgt eine gründliche Analyse um die geeignete Methode zur Datenwiederherstellung zu bestimmen. Die Datenrettung an sich kann auf ganz unterschiedliche Art und Weise erfolgen.
Letztendlich hängt es von der Ursache die zum Datenverlust geführt hat ab, mit welchen Hilfsmitteln die Datenretter an die Sache herangehen – wovon auch gleichzeitig abhängt, welche Kosten entstehen. Und weil diese in aller Regel sehr hoch ausfallen, sollte man lieber gleich von Anfang an Sicherheitsvorkehrungen treffen, denn diese minimieren das Risiko ganz enorm.
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[...] RAID ist ein Akronym
[...] RAID ist ein Akronym (eine als Wort verwendete Abkürzung) und steht für „redundant array of independent disks“. Durch die RAID-Technologie werden also verschiedene Festplatten miteinander kombiniert. Das System lässt sich mithilfe von Software oder aber mit spezieller Hardware realisieren. Als spezielle Hardware dient ein so genannter RAID-Controller; er sorgt meist für die mehrfache Speicherung von Dateien auf diesem Festplattensystem, was den Schutz vor einem kompletten Datenausfall erhöht. RAID-Systeme können aber noch mehr: Sie beschleunigen oftmals den Datendurchsatz, weshalb ein schnellerer Zugriff auf gespeicherte Dateien möglich wird. Die RAID-Systeme existieren in verschiedenen Varianten, die auch Level genannt werden. Nicht jedes dieser Level bietet jeden Vorteil gleichermaßen. RAID 0 – Systeme etwa erhöhen den Datendurchsatz, ohne für eine redundante Speicherung zu sorgen. [...]