Die Playstation für unterwegs
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Redaktion 23.03.2011 |
Wer sich nur ein klein wenig mit der Welt der Videospiele beschäftigt, dem dürfte der große Erfolg von Nintendo und deren Gameboy seit Anfang der 90er Jahre nicht entgangen sein. Auch Otto Normalverbrauchern ist der Gameboy ein Begriff und seitdem sich Sony Mitte der 90er mit der Playstation im Bereich der Heimkonsolen etablieren konnte, verdichtete sich im Laufe der Zeit auch die Gerüchte immer mehr, dass der Elektronikriese einen Konkurrent zu Nintendos erfolgreichem Gameboy plane.
Das Unterfangen war gewagt, waren doch schon frühere Konkurrenzprodukte wie der Game Gear von Sega oder das Atari Lynx kläglich gescheitert, obwohl sie dem Gameboy technisch überlegen waren. Von daher kam die Ankündigung der "Playstation Portable" letzten Endes doch etwas überraschend, Ende 2004 sollte das Gerät letztlich auf den Markt kommen. Spiele für die PSP kosteten anfangs ca. 40 €, das Gerät selbst wurde für umgerechnet 150 € verkauft.
Zum späteren Launch in den USA und Europa lagen die Preise etwas höher, dennoch verkaufte sich die PSP nicht schlecht. Wirklich durchsetzen konnte sie sich aber trotz ihrer technischen Überlegenheit nicht gegen den nahezu zeitgleich erschienen DS Lite, die neueste tragbare Konsole aus dem Hause Nintendo.
Dennoch fandet und findet die PSP immer wieder neue Käufer, die vor allem an den Multimediafähigkeiten des kleinen Handhelds begeistert sind, da sich auch Filme im UMD-Format auf speziellen Discs auf dem brillanten Display begutachten lassen. Spiele verkaufen sich aber nur mäßig, was viele Entwickler vor aufwändigen Entwicklungen abschreckt, so dass es lediglich relativ viele Ports von erfolgreichen PS2-Spielen gibt.
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Kommentare
Um zurück auf die
Um zurück auf die Multimediafähigkeit zurückzukommen. Die Playstation Portable ist wirklich ein kleines Meisterstück in Sachen UMD-Formate abspielen, Filme portal anzugucken und Spiele für unterwegs zu spielen. Sicher gibt es leider immer weniger Spieleentwickler die sich nicht um die PSP-Portable User kümmern, jedoch sind immer mehr Firmen nachgezogen. Für PS2-Fans ist die Konsole ein Muss.
Jeder sollte sich im Klaren sein, wieso er die PSP-Portable kauft. Möchtet ihr nur Spiele spielen? Dann lohnt sich der Kauf wirklich nicht. Spieler sollten bei einem Gameboy DS oder anderen kleineren Portablen Spielekonsolen bleiben. Wer allerdings unterwegs, z.B. in der U-Bahn Videos und Mp3s abspielen will, sollte zu dieser kleinen Wunderwaffe greifen. Grade bei längeren Zugfahrten lohnt sich ein Trip in die Filmwelt mit diesem Hendheld. Filme können mittels Tools direkt auf der PSP aufgespielt werden, oder direkt per UMD eingespielt werden. Allerdings sollte man auch hier aufpassen. Kratzer oder zu starke Verschmutzungen können den Laser beschädigen, deswegen kaufen sich auch viele PSP-Besitzer als erstes eine PSP-Tasche, die es in mittlerweile jeden guten Gamerladen gibt. Im Großen und Ganzen ist die PSP ein kleines Hightechwunder und der Preis ist gerechtfertig.