DSL für Studenten und Internettelefonie
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Redaktion 29.03.2011 |
Nach Zeitungsabos und Handyverträgen speziell für Studenten wurde die Relevanz dieser Zielgruppe nun auch von den DSL Providern entdeckt. Denn schon bei der Zimmersuche sind WGs, die „nur“ ISDN oder gar kein Internet anbieten, mittlerweile uninteressant.
Schließlich sind es gerade Studenten, die das Internet für die unterschiedlichsten Zwecke nutzen. Ob zum Download von Musik, zum Recherchieren für die Uni oder für die Internettelefonie: man benötigt eine gewisse Bandbreite und Übertragungsrate, die nur ein DSL-Anschluss gewährleistet. Doch selbst bei den attraktiv erscheinenden Angeboten für Studenten sollte man, bevor man einen Provider auswählt, folgendes berücksichtigen:
Wie viele Personen nutzen den Internet-Zugang (Wireless oder per Kabel) und was für einen Router benötigt man dafür? Ist eine Flatrate nötig oder hat man ein so geringes Datenaufkommen, dass ein Volumentarif (bei dem man pro Monat nur eine gewisse Datenmenge zur Verfügung hat) von Vorteil wäre? Was für eine Bandbreite soll man wählen, damit die Übertragungsrate nicht durch die User-Anzahl sinkt?
Speziell für all jene, die VOIP nutzen wollen, ist ein DSL-Anschluss mit einer schnellen Übertragungsrate zu empfehlen. Bei VOIP (Voice over IP) handelt es sich um ein Verfahren, dass das Telefonieren über das Internet ermöglicht.
Für Privatanwender offeriert die Internettelefonie vielseitige Benutzungsmöglichkeiten. Dem Nutzer stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen kann bequem per Computer und Headset telefoniert werden. Dazu ist eine Software nötig, z.B. Skype. Zum anderen sind Telefonflatrates fürs deutsche Festnetz bei jedem DSL-Provider buchbar. Hier wird das ganz normale Telefon genutzt.
Ein weiterer Vorteil von VoIP ist, dass man gratis (bei vorhandener Internetflatrate) mit Leuten auf der ganzen Welt telefonieren kann – vorausgesetzt, diese verfügen ebenfalls über einen Account und sind zum gleichen Zeitpunkt online. Zusätzlich ist es auch möglich, falls beide Seiten eine Webcam angeschlossen haben, sein Gegenüber zu sehen oder mit 2 bzw. mehr Leuten eine Konferenz-Schaltung einzurichten. Was man dafür benötigt?
In erster Linie einen schnellen Internetzugang, wobei die Uploadrate und nicht der Download die entscheidende Rolle spielt. Für ein Gespräch ist dabei ein Upstream von 128kBit/s (Standard bei DSL 1000) ausreichend. Jeglicher Zusatz (weiterer Gesprächspartner, Webcam) erfordert eine höhere Uploadrate. Die einzigen Probleme hängen daher auch meist mit der Internetverbindung zusammen. So können bei einem zu langsamen Internetzugang Aussetzer oder Verzerrungen auftreten. Voraussetzung ist also ein schneller Internetanschluss.
Dass die Internettelefonie in Zukunft eine größere Rolle spielen wird, hat eine von T-Online herausgebrachte Studie bereits prognostiziert. Demnach soll der Marktanteil der Internettelefonie bis 2015 auf 34,6% steigen (im Jahr 2004: weniger als 1%). Auch dass die Telefonnetzbetreiber schon oftmals VoIP einsetzen, ohne dass der Verbraucher einen (qualitativen) Unterschied merkt, spricht für diese Technik.
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