Onlineauktion - Kleinanzeigenportal
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Redaktion 23.11.2010 |
Egal was man verkaufen möchte, sei es nun ein Auto, ein Handy, oder die heimische Sperrmüllsammlung, steht man immer vor dem selben Problem: Nämlich der Wahl der richtigen Verkaufsplattform.
Inserate und Kleinanzeigen in lokalen Zeitungen können hier getrost außen vor bleiben da sie, im Vergleich zu ihren Pendants im Internet, einen zu kleine Interessentenkreis erreichen und bei weitem nicht so zeitnah geschaltet werden können. Bleibt nur die Frage nach der richtigen Plattform für das jeweilige Produkt. Hier gilt es einiges zu beachten. Zum einen die Wahl des richtigen Verkausmodus.
Zwei grundsätzliche Möglichkeiten bieten sich hier an: Zum eine der Verkauf im Rahmen einer Auktion, bekanntestes Beispiel ist hier zweifelsohne eBay. Inzwischen gibt es jedoch auch Alternativen zum Marktführer, zu nennen wären hier beispielsweise Hood, Azubo, Onetwosold, Echtwahr, Ricardo oder Atrada. Diese bieten jedoch in der Regel nur dem Käufer einen Vorteil. Generell bleibt hier zu sagen: Je kleiner das Auktionshaus, umso geringer die Anzahl der potentiellen Kunden. Je weniger Interessenten, umso weniger Gebote. Dies wirkt sich natürlich negativ auf den erzielten Verkauspreis aus. Daher sind die kleineren Onlineauktionshäuser für Verkäufer immer noch klar die schlechtere Wahl.
Wie man nun das jeweilige Startgebot festlegt, oder ob man gar einen Festpreis festlegt ist eine Wissenschaft für sich. Generell gilt: Festpreisangebote eigenen sich im wesentlichen für kommerzielle Händler, die Neuware anbieten, oder für Privatanbieter, die keinesfalls unter einem bestimmten Preis verkaufen möchten. Schlimmstenfalls kann dies jedoch dazu führen, dass sich kein Käufer findet. Für Kleinartikel ist es daher sinnvoller die Artikel mit einem, möglichst geringen, Startgebot einzustellen um einen möglichst großen Kreis potentieller Käufer zu ködern.
Für bestimmte Artikelgruppen existieren jedoch auch außerhalb der Onlineauktionshäuser sinnvolle Alternativen. Zu nennen wäre hier insbesondere spezialisierte Portale für den Verkauf von Gebrauchtwagen, wie beispielsweie autoscout24.de. Hier kann man auf einen großen Kreis potentieller Käufer zurückgreifen. Das Problem ist jedoch, dass der Wettbewerb bei einem solchen Portal entsprechend hoch ist und das eigene Angebot mit einer Vielzahl ähnlicher Angebote konkurrieren muss.
Dementsprechend können hier meist nur wirkliche Marktpreise erzielt werden. Wer mehr Geld für seinen Gebrauchtwagen möchte kann versuchen in lokalen Kleinanzeigenportalen zu inserieren. Hier ist der Kreis der Verkäufer deutlich kleiner und ein höherer Verkaufspreis potentiell möglich. Zu bedenken ist hierbei jedoch auch, dass dort weniger potentielle Käufer vorhanden sind, und daher der erfolgreiche Verkauf einige Zeit in Anspruch nehmen kann.
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