Was muss ein kleines, tragbares Notebook kosten?
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Redaktion 11.12.2007 |
In allen Preisklassen gibt es sie, die gerade erst richtig in Mode kommenden „Ultra Mobile Personal Computers“. Handlichkeit und hohe Akkulaufzeiten haben Sie alle gemeinsam, denn das macht den UMPC erst „Ultra Mobile“, doch je nach Bedürfnissen des Anwenders kann man sich beim Kauf über Tausend Euro sparen und trotzdem ein neues Gerät erhalten, dass alle Anforderungen Erfüllt.
Denn UMPCs werden mittlerweile auch mit HiEnd-Hardware gebaut. Da wird dem Mainboard doch glatt ein GeForce 8700 Chipsatz verpasst, ein 2,2 GHz Prozessor – Dual Core, versteht sich - und dann noch 2 Gigabyte Markenarbeitsspeicher. Natürlich leistet ein solches Gerät alles, was derzeit denkbar ist, aber das sind in aller erster Linie Videospiele.
Und für Zocker ist ein sieben bis zehn zoll großes Display nicht gerade ein verführerisches Argument. Und der Preis zumeist auch nicht, denn letztlich bezahlt man für ein solches Gerät mindestens 1500 Euro. Insbesondere eine nagelneue Grafikkarte kostet den Käufer richtig Geld – ein Performance-Luxus den nur sehr wenige Anwenderprogramme auf dem Markt und neue Computerspiele ausschöpfen können. Natürlich sollte die Grafikleistung nicht gleich zu kurz kommen, gerade wenn man gedenkt das anspruchsvolle Windows Vista auf einem mobilen Endgerät zu verwenden.
Doch dazu ist keine DirectX 10 fähige Grafikkarte mit einem halben Gigabyte GRAM erforderlich. Wer hingegen weder neue Spiele auf dem UMPC spielen möchte, noch ein allzu großer Microsoft Fan ist, kann bald richtig günstig davon kommen. Hier ist die Rede vom EEE Pc, dem neuen Gerät aus dem Hause ASUS, der mit einer besonders benutzerfreundlichen Linuxversion auf den Markt kommt und schlappe 299 Euro kosten soll.
Davon abgesehen soll dieser auch Windows XP tauglich sein und zeigt somit, dass die derzeitigen Preise für Subnotebooks alles andere als ein Muss sind. UMPC ist also nicht gleich UMPC, wer gedenkt sich ein solches Gerät zuzulegen, sollte zunächst wissen wozu dieses später zum Einsatz kommen soll. Gut informiert, statt blindlinks losgekauft lautete die Devise, die dabei helfen kann, einen vierstelligen Betrag einzusparen. Da bleibt auch noch genug für ein paar schöne Weihnachtsgeschenke übrig.
Florian Mayer mediasbrain-kontakt (ät) yahoo.de
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