Welche DSL Hardware passt zu welchem Nutzerverhalten?

admin
23.09.2007

Muss es ein DSL-Router sein? Oder reicht auch ein einfaches DSL-Modem? Diese Frage stellt sich vielen DSL-Nutzern aus zweierlei Hinsicht. Zum einen sind Router - zumal als kabellose WLAN-Variante - teurer, zum anderen ist die Installation eines Modems sehr viel einfacher.

Es gibt einige Möglichkeiten, seinen Computer via DSL ins Netz zu bringen. Möchte man den Internetzugang lediglich an einem Rechner nutzen, so reicht ein einfaches DSL Modem völlig aus. Wer aber nicht ständig seine Kinder am eigenen PC haben möchte oder schlicht zwei oder mehrere Computer ins Internet bringen möchte, der kommt um einen DSL Router nicht drum rum.

Ein Router verwaltet die Zugriffe mehrerer Rechner in ein anderes Netz, in diesem Fall dem Internet. So setzt ein Router alle Anfragen so um, dass diese korrekt ins Internet geleitet werden können und dementsprechend geordnet wieder zum jeweiligen PC zurück gelangen. Er ist somit vergleichbar wie ein Eisenbahnstellwerk, welches die Aufgabe hat, jeden Zug aufs "passende" Gleis zu bringen. Einem Router ist es prinzipiell egal, ob Sie den Anschluss mit zwei oder 255 Computern nutzen möchten.

Personen, die sich aber eine Internetverbindung an nur einem Rechner teilen, brauchen keinen teuren Router - es sei denn, dass Sie planen in der Zukunft ein eigenes Netzwerk aufzubauen.

Kabellose WLAN-Router werden dann interessant, wenn Sie mobile Geräte, beispielsweise ein Notebook, im Netzwerk betreiben wollen. Das Notebook bekommt einen Empfänger (USB-Stick) und kann so ebenfalls ins Netz gehen - Sie bleiben also innerhalb Ihres Netzes mobil.

Sehr beliebt bei DSL-Nutzern sind die Modelle der "Fritz!Box" Reihe aus dem Hause AVM, die in der Regel DSL Router, DSL Modem, ISDN-TK-Anlage und Internettelefonie (VoIP) in nur einem Gerät vereinen. Mit dieser "All-in-one" Lösung braucht man zum Surfen mit mehreren Computern und telefonieren - wahlweise übers Internet oder übers Festnetz - nur noch ein Gerät.

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Von Thorsten Schmitt, dslexperte@googlemail.com

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[...] DSL - auf deutsch Digitale Teilnehmeranschlussleitung ist eine Verbindungsleitung mit der Haushalte und Unternehmen große Datenmengen in einer hohen Geschwindigkeit senden und empfangen können. Es ist eine Technik mit der man eine einfache Kabelverbindung zum Kunden mit den Diensten Telefonie und Datenübertragung nutzbar macht. Denn meist muss man an den bestehenden Telefonleitungen keine Änderungen vornehmen. DSL ist über die fast in jedem Haushalt verfügbaren Kupferdraht-Verbindungen des Telefonanbieters möglich. Dies natürlich auch nur wenn man in der Nähe einer DSL-Vermittlungsstelle wohnt und diese noch genügend freie Ports hat. In Deutschland ist dies in den meisten Städten möglich (93% Deutschlands sind laut DSL News bereits ausgebaut). Probleme könnte es vereinzelt in Dörfern geben, da dort das Vermittlungsstellennetz noch nicht gut genug ausgebaut ist. [...]

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