Kartenlegen – eine Historie
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Redaktion 25.11.2010 |
Schon zu Zeiten Gutenbergs sind die ersten Ausläufer der sog. Kartomantie bekannt gewesen. Allerdings sind Karten fürs Tarot und die bekannten Lenormandkarten nicht mit denen der Urzeit der Karten des Mittelalters zu vergleichen.
Haben doch Wahrsagerkarten seherische Eigenschaften und fallen durch ihre durchaus fantasievolle Gestaltung beim Kartenlegen auf. Erst im späten 19. Jh. trieben Etteila, sowie Anne Adeláide Lenormand die Bekanntmachung der Wahrsagekarten voran. Selbst die seinerzeit berühmten Persönlichkeiten der Monarchie ließen sich (insbesondere von Anne Lenormand) die Karten legen.
Die Akzeptanz des Wahrsagens mittels der Karten stieg binnen kürzester Zeit um ein Vielfaches. Diesem Kartenlegen liegt ein von Etteilla ausgeklügeltes System zugrunde. Genau dieses System mit exakt 36 Karten wurde nach Lenormand benannt.
Daher auch die weitläufige Bezeichnung: Lenormandkarten. Kurios nur, dass sich Lenormand auch anderer Systeme bediente und diese Systeme sogar miteinander inegrierte.
Im Bereich der esoterischen Lebensberatung ist das Legen der Karten ein primärer Bestandteil. Sicherlich ergänzend durch die verschiedenen anderen Karten, welche auch unter den Begriffen Runenkarten, Engelskarten und auch als Zigeunerkarten bekannt sind. Aus heutiger Sicht des Kartenlegens ist das Finden von Rat und Hilfe in besonderen Lebenssituationen mittels der Wahrsagekarten unerlässlich.
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