Aktienclub - Gemeinsam investieren
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Redaktion 01.04.2011 |
Die Mitgliedschaft in einem Aktienclub – Gemeinsame Aktienanlage und gemeinsames investieren Die Mitglieder eines Aktienclubs (auch Investmentclub genannt) investieren zusammen. Auf diese Art und Weise können einzelne Beiträge und Einzahlungen gebündelt werden. Darüber hinaus ist eine breite Streuung der Anlagen in dem von einem Aktienclub verwalteten Gemeinschaftsdepot möglich. So können mehrere Risikoklassen miteinander verbunden werden. Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Medien oder Investmentfonds, die Palette der Anlagemöglichkeiten und Anlagestrategien sind vielseitig. Die Gefahr von Kursverlusten oder einem sehr unwahrscheinlichen Totalverlust können durch ein Gemeinschaftsdepot und eine breite Anlagestreuung umgangen, bzw. vermindert werden.
Die Mitglieder im Aktienclub werden durch ihre Mitgliedschaft zu Mitinhabern und Teilhabern an dem verwalteten Gemeinschaftsdepot, bzw. an mehreren Gemeinschaftsdepots. In den meisten Fällen ist ein Aktienclub, bzw. ein Investmentclub als Gesellschaft bürgerlichen Rechts aufgebaut und organisiert. Die einzelnen Strukturen, Vorgehensweisen und Strategien sind in aller Regel in einem Gesellschaftsvertrag festgehalten. Durch die Unterzeichnung dieses Gesellschaftsvertrages wird jedes Mitglied des Aktienclubs automatisch zum Gesellschafter. Gemeinsames säen und ernten – Die Mitgliedschaft in einem Aktienclub (Investmentclub) ist vielseitig Die Gesellschafter im Aktienclub investieren wie bereits erwähnt zusammen. Das Investieren in der Gruppe ist jedoch nur möglich, wenn der Aktienclub regional tätig ist und eine begrenzte Mitgliederzahl aufweist. So kann man im Großen und Ganzen zwischen zwei Arten von Aktienclubs, bzw. Investmentclubs unterscheiden. Auf der einen Seite gibt es Aktienclubs, die eher regional tätig sind und deren Strukturen nicht professionell ausgerichtet sind.
Auf der anderen Seite gibt es durchaus Aktienclubs und Investmentclubs, die mehrere hundert Mitglieder haben und deren Strukturen professionell aufgebaut sind. Insbesondere in großen Aktienclubs ist es daher notwendig, dass separate Anlageausschüsse gebildet werden, die die in dem Gesellschaftsvertrag festgelegte Anlagestrategie umsetzen. Eine Diskussion mit mehreren hundert Mitgliedern wäre bei der Anlageentscheidung doch eher als hinderlich zu begreifen. Die Vorteile der Mitgliedschaft in einem Aktienclub liegen dennoch auf der Hand: Teilhaben an einem großen Gemeinschaftsdepot, Informationen und Analysen, Hohe Renditeaussichten, Sparen durch verschieden Rabattmöglichkeiten.
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