Finanzen & Versicherung

Aktienkauf – Wie geht das?

Sie haben noch nie Aktien gekauft und wissen nicht wie das geht? Dann könnten die folgenden Seiten das richtige für Sie sein. Die Erklärungen sind bewusst einfach gehalten und sollen Ihnen den Einstieg in den Online-Aktienhandel ermöglichen.

Da Sie diese Zeilen hier lesen können, besitzen Sie schon einen Internetzugang und wissen auch, wie man mit einem Browser (z.B. dem Mozilla oder dem Internet Explorer) umgeht.

Alles was Sie jetzt noch brauchen, ist ein Wertpapierdepot bei einem Discount-Broker. Der Aktienkauf bei einer “herkömmlichen” Bank kostet Sie erheblich mehr. Einen bestimmten Online-Broker wollen wir Ihnen nicht empfehlen. Je nachdem, zu welchem Anlegertyp sie sich entwickeln und über welches Vermögen sie verfügen, ist mal der eine oder der andere etwas günstiger. Mit Comdirect, Fimatex, DAB Bank, Onvista oder dem Wertpapierdepot der Sparkassen sind aber sicherlich gut beraten.

Tipp: Onvista
 
Tipp: Flatex
 
Tipp: Comdirect
 
Tipp: DAB Bank
     
Unsere Empfehlung für Anleger mit variablen Transaktionen.
Onvista ist zu einer guten Adresse für unabhängige Börsen- und Finanzinformationen geworden. Seit geraumer Zeit bietet Onvista mit ihrer Onvista Bank nun auch ein empfehlenswertes Wertpapierdepot für Anleger.
  Unsere Empfehlung für Anleger mit variablen Transaktionen.
Flatex ist unsere Empfehlung, nicht nur für Anleger mit wenigen Transaktionen, sondern auch für die Anleger welche viel handeln wollen. Die Konditionen sind im Vergleich zu andern Depotanbietern unübertroffen.
  Unsere Empfehlung für Anleger mit wenigen Transaktionen.
Comdirect zählt zu den etabliertesten Direktbanken. Comdirect überzeugt mit hoher Qualität, guten Konditionen und einer übersichtlichen Webseite. Das Depotkonto ist für Anleger mit wenigen Transaktionen geeignet.
  Unsere Empfehlung für Anleger mit wenigen Transaktionen.
Die DAB Bank gehört zu den Onlinebanken, welche schon länger am Markt tätig sind. Die DAB Bank bietet ein Wertpapierkonto mit guten Konditionen, vor allem für Anleger, welche nur wenige Transaktionen im Monat tätigen.
Zum Anbieter   Zum Anbieter   Zum Anbieter   Zum Anbieter


Nachdem Sie sich einen Discount-Broker ausgesucht haben, surfen Sie zu dessen Homepage, bestellen das Infopaket und wenige Tage später haben Sie alle notwendigen Unterlagen für Ihre Depoteröffnung.

Wenn Sie die Formulare ausgefüllt haben, müssen Sie mit Ihrem Personalausweis und den Unterlagen zur Post. Der Postbeamte wird Ihre Identität überprüfen und alle Unterlagen zum Discount-Broker schicken. Der Discount-Broker eröffnet dann für sie ein Wertpapierdepot und ein Abwicklungsskonto.

Einige Tage später erhalten Sie dann vom Discount-Broker Ihre Kontonummer, Ihre Wertpapierdepot-Nummer, eine PIN und TANs. Um Aktien oder andere Wertpapiere kaufen zu können, müssen Sie dann (z.B. von ihrem Girokonto) zuerst Geld auf das Abwicklungskonto überweisen.

PIN und TAN

Sie erhalten genau eine PIN und eine Liste mit TANs. Beides benötigen Sie, um auf Ihr Abwicklungskonto zugreifen und Wertpapiere kaufen zu können. Dazu müssen Sie sich auf der Startseite der Discount-Broker über “Homebanking”, “OnlineBroking” (oder wie auch immer die Online-Banking-Startseite bei dem jeweiligen Discount-Broker aufgerufen wird) ins System einloggen. Zum Einloggen müssen Sie Ihre Kontonummer und ihre PIN eingeben.

Bei der PIN handelt es sich um eine Geheimzahl, die nur Ihnen und der Bank bekannt ist und über die Sie identifiziert werden. Sie ist vergleichbar mit der PIN, die Sie z. B. von Ihrer ec-Karte kennen. Nur das die PIN hier nicht vier-, sondern in der Regel sechsstellig ist.

Die TANs (Transaktionsnummern) dagegen müssen Sie zum Abschluss jeder Transaktion eingeben, d.h. also wenn Sie Wertpapiere kaufen oder Geld überweisen wollen. Jede TAN kann nur einmal verwendet werden, danach ist Sie “verbraucht”.

Das Sicherungssystem aus PIN und TANs soll verhindern, dass jemand anderes auf Ihr Konto zugreifen kann. Selbst wenn ihnen jemand bei der Eingabe ihrer PIN und TAN über die Schulter schaut, ist er später nicht in der Lage, auf Ihrem Konto herumzufuhrwerken. Auch ein cleverer Hacker, der Ihre Leitung anzapft und die PIN und TAN ausspäht, kann so kaum Schaden anrichten. Die abgefangene TAN ist kein zweites mal gültig.

Zusammenfassung: Der Weg zu Ihrem Discount-Broker-Konto.

Schritt 1: einen für Sie günstigen Discount-Broker aussuchen. Hierfür nutzen Sie am besten unseren Vergleich von verschiedenen günstigen Banken.

Tipp: Onvista
 
Tipp: Flatex
 
Tipp: Comdirect
 
Tipp: DAB Bank
     
Unsere Empfehlung für Anleger mit variablen Transaktionen.
Onvista ist zu einer guten Adresse für unabhängige Börsen- und Finanzinformationen geworden. Seit geraumer Zeit bietet Onvista mit ihrer Onvista Bank nun auch ein empfehlenswertes Wertpapierkonto für Anleger.
  Unsere Empfehlung für Anleger mit variablen Transaktionen.
Flatex ist unsere Empfehlung, nicht nur für Anleger mit wenigen Transaktionen, sondern auch für die Anleger welche viel handeln wollen. Die Konditionen sind im Vergleich zu andern Depotanbietern unübertroffen.
  Unsere Empfehlung für Anleger mit wenigen Transaktionen.
Comdirect zählt zu den etabliertesten Direktbanken. Comdirect überzeugt mit hoher Qualität, guten Konditionen und einer übersichtlichen Webseite. Das Depotkonto ist für Anleger mit wenigen Transaktionen geeignet.
  Unsere Empfehlung für Anleger mit wenigen Transaktionen.
Die DAB Bank gehört zu den Onlinebanken, welche schon länger am Markt tätig sind. Die DAB Bank bietet ein Wertpapierkonto mit guten Konditionen, vor allem für Anleger, welche nur wenige Transaktionen im Monat tätigen.
Zum Anbieter   Zum Anbieter   Zum Anbieter   Zum Anbieter


Schritt 2: auf die Homepage des Discount-Brokers gehen und nach den Konto/Depot-Eröffnungsanträgen suchen

Schritt 3: Anträge ausdrucken und ausfüllen

Schritt 4: persönlich mit den Unterlagen und dem Personalausweis zur Post gehen und Identitätsfeststellungsformular vom Postangestellten ausfüllen lassen

Schritt 5: Unterlagen zum Online-Broker schicken

Schritt 6: auf den Brief mit Ihren Kontonummern, Passwort, PIN und TANs warten

Schritt 7: über die Startseite des Discount-Brokers in das System einloggen

das Ordern / der Aktienkauf

Wenn sie sich in das System eingeloggt haben, gelangen Sie über die Schaltflächen “Kauf” oder “Ordern” (die Bezeichnungen sind bei den Banken unterschiedlich) auf die Web-Seite, über die Sie Ihre ersten Wertpapiere kaufen können. Auf folgende Begriffe werden Sie dabei stoßen:

* Kauf bzw. Verkauf: Hier legen Sie fest, ob Sie ein Wertpapier kaufen oder verkaufen wollen. Manche Online-Broker bieten Ihnen auch jeweils für den Kauf und den Verkauf getrennte Eingabemasken an.

* Wertpapierkennummer (WKN): Zuerst müssen Sie festlegen, welches Wertpapier Sie kaufen oder verkaufen wollen. Jedes Wertpapier besitzt eine eigene Wertpapierkennummer und ist darüber eindeutig identifizierbar. Damit sollen Verwechslungen mit anderen Wertpapieren ausgeschlossen werden. Um die Wertpapierkennummer der Aktie zu ermitteln, geben Sie ins Suchfeld des Marktinformationssystems ihres Online-Brokers den Unternehmensnamen ein. Als Suchergebnis bekommen Sie dann erst einmal alle Wertpapiere, in denen der Name ihres Wunschunternehmens auftaucht. Das können Namensaktien, Junge Aktien, Optionsscheine und andere mehr sein. Nehmen Sie die WKN der Stammaktien bzw. der Namensaktien und tragen Sie sie in das Feld in der Eingabemaske ein.

* Stück: Jetzt müssen Sie angeben, wie viele Aktien dieses Unternehmens Sie kaufen wollen. Bei den meisten Online-Banken sehen Sie irgendwo oben in der Eingabemaske den Kontostand Ihres Abwicklungskontos und den “verfügbaren Betrag”. Aus der Kursliste, in der Sie die WKN ermittelt haben, kennen Sie auch den Kurs der Stamm- bzw. Namensaktien. Dies ist der Preis, zu dem Sie eine Aktie im Moment an der Börse kaufen können. Wenn Sie den Kontostand durch diesen Kurs dividieren wissen Sie, wie viele Aktien Sie kaufen können, ohne sich zu verschulden. Der “verfügbare Betrag” liegt um ein paar Tausend Euro über Ihrem Kontostand, je nachdem, welchen Kreditrahmen Ihnen Ihre Bank einräumt. Haben Sie also 5000 Euro auf Ihrem Konto und kostet die Aktie 60 Euro, können Sie maximal 83 Aktien (= 5000 / 60) kaufen. Wenn Sie unsere Ratschläge befolgen, dann erliegen Sie nicht den Verlockungen Ihrer Bank und verschulden sich für einen Aktienkauf. Auch sollten Sie sich überlegen, ob Sie den gesamten Betrag in eine einzige Aktie stecken wollen.

* Gültigkeit: Hier geben Sie an, wie lange Ihr (Kauf- oder Verkaufs-) Auftrag gültig sein soll. Wenn Sie “tagesgültig” oder “heute” angeben, wird die Bank nur versuchen, Ihren Auftrag heute auszuführen. Ist dies aus irgend einem Grund nicht möglich (z. B. weil Sie ein Limit gesetzt haben oder der Markt für die Aktie so eng ist, das keine anderen Käufer oder Verkäufer zu finden sind) passiert gar nichts. Geben sie “Ultimo” an, ist Ihr Auftrag bis Ende des Monats gültig. Eventuell haben Sie auch die Möglichkeit, ein konkretes Datum anzugeben, bis zu dem Ihr Auftrag gültig sein soll.

* Limit oder billigst bzw. bestens: Nun müssen Sie entscheiden, ob Sie “billigst” oder mit “Limit” kaufen wollen. Wenn Sie billigst angeben, bekommen Sie die Aktie (sofern ein Verkäufer vorhanden ist) auf jeden Fall, egal wie hoch der Kurs gerade ist. Hier besteht also die Gefahr, das Sie eine Aktie bei starken Kursschwankungen relativ “teuer” bekommen. Setzen Sie dagegen eine Limit, wird die Aktie nur gekauft, wenn der Kurs sich innerhalb der Gültigkeitsdauer Ihres Auftrages mindestens einmal unterhalb dieses Limits befindet. Mit dem Limit geben Sie also den Preis an, den Sie maximal für eine Aktie bezahlen wollen. Kostet die Aktie also im Moment 60 Euro und haben Sie ein Limit von 55 Euro gesetzt und “Ultimo” angegeben, bekommen Sie die Aktie nur, wenn der Kurs bis zum Ende des Monats noch einmal auf 55 Euro oder darunter sinkt. Tut er dies nicht, wird die Aktie nicht für Sie gekauft. Haben Sie dagegen ein Limit angegeben, welches über dem Börsenkurs liegt, bekommen Sie die Aktie zum Börsenkurs. Beim Verkauf ist es genau umgekehrt. Dort gibt das Limit den Mindestpreis an, für den Sie Ihre Aktien verkaufen wollen. Haben Sie “bestens” angegeben, wird die Aktie zum aktuellen Kurs verkauft.

* stop buy / stop loss: Wenn Sie beim Kauf einen stop buy-Kurs angeben, wird die Aktie für Sie billigst gekauft, sobald der Börsenkurs Ihren stop buy-Kurs überschritten hat. Kostet die Aktie also momentan 60 Euro und haben Sie einen stop buy-Kurs von 65 Euro gesetzt, wird die Aktie für Sie gekauft, wenn der Kurs die 65 Euro-Marke überschreitet. Sie haben also damit die Möglichkeit, bei steigenden Kursen automatisch mit “dabei zu sein.” Genau so können Sie bei einem Verkaufsauftrag auch einen stop loss-Kurs setzen. Wird dann innerhalb der Gültigkeitsdauer Ihres Auftrages dieser Kurs unterschritten, werden Ihre Aktien für diesen Kurs verkauft. Hier haben Sie also die Möglichkeit, bereits erzielte Gewinne zu sichern.

* Handelsplatz: Jetzt müssen Sie noch die Börse wählen, an der Sie Ihre Aktien kaufen wollen. Hier stehen Ihnen die Börsen zur Auswahl, an denen die jeweilige Aktien gehandelt werden. Sie finden in der Liste dann z. B. Frankfurt, Düsseldorf, Xetra (das elektronische Handelsystem) usw. Denken Sie als Einsteiger hierüber nicht so viel nach und wählen Sie einfach Frankfurt. Sie können in Frankfurt übrigens auch viele amerikanische Aktie kaufen und müssen dies nicht an den amerikanischen Börsen tun.



Wir haben Ihnen einen umfangreichen Vergleich von verschiedenen Banken zusammengestellt. Über den folgenden Link gelangen Sie direkt dorthin: Aktiendepot Vergleich



10 weitere Artikel zum Thema:

4 Reaktionen zu “Aktienkauf – Wie geht das?”

  1. kostenloser Fondskauf im Internet

    [...] Wichtig ist jedoch, dass nur Anleger, die bereits Erfahrungen im Wertpapiergeschäft gesammelt haben, diese Kaufoptionen nutzen. Wer als unerfahrener Anleger Fonds im Internet erwirbt, kann die jeweiligen Risiken nicht 100%ig einschätzen, wodurch mitunter hohe Verluste möglich sind. Seit einiger Zeit haben sich die Direktbanken jedoch weiter entwickelt und bieten ihre Beratung auch am Telefon an. Informationen zum Autor “Thomas”: E-Mail: info.(at).artikelpark.de Web: http://www.artikelpark.de 10 weitere Artikel zum Thema: Geschlossene Fonds [...]

  2. Wie soll ein Aktiendepot aufgebaut sein?

    [...] Bei den für eine Anlage in Frage kommenden Papieren beim Aktienkauf ist auf eine breite Streuung zu achten. Eine mögliche Krise betrifft fast immer eine bestimmte Branche in besonderem Ausmaß. Aus je mehr Branchen sich das Depot zusammensetzt, desto sicherer ist es gegen Krisen in einem Witschaftszweig abgefedert. [...]

  3. Börsengang

    [...] Dennoch besteht eine gewisse Unsicherheit bei einem Engagement zum Börsengang. Der Anleger muss auf seinem Anlagekonto den maximal anfallenden Betrag zur Verfügung halten. Dieser errechnet sich aus der von ihm angeforderten Anzahl an Aktien, die mit dem Höchstwert der für die Emmission errechneten Spanne multipliziert wird. [...]

  4. geld machen Politik & Gesellschaft

    [...] Zitat von Tidus 08 hey leute ich will n bisschen geld machen und zwar mit aktien im internet. wie gehts das? danke Ganz einfach: Du kaufst Aktien billg ein und verkaufst sie teuer weiter! Was daran ist so schwer? Dazu machst du einen Discount-Broker-Konto auf und schickst dein Geld auf Reisen neues Geld anzuziehen. Fertig ist der Lack! Aktienkauf ? Wie geht das? [...]

Die 10 beliebtesten Artikel
© 2006 - 2010 by Artikelpark.de. Impressum, Geldanlage Versicherungen Kredite