Finanzen & Versicherung

Autofinanzierung durch Null-Leasing

Heute bieten in der Regel alle Automobilhersteller ihre Kunden die Möglichkeit über die herstellereigenen Leasinggesellschaften eine günstige Autofinanzierung vorzunehmen.
Die herstellereigenen Leasinggesellschaften bieten in der Regel einen günstigeren effektiven Jahreszins an, wie die sonstigen Banken. In Zeiten wo die Verkaufszahlen von Autos nach dem Boom im Jahr 2006 wieder zurück gegangen sind, werben die Automobilhersteller wieder zunehmend mit dem so genannten Null-Leasing.

Es sind reine Marketinggründe, die Automobilhersteller dazu bewegen derartige Null-Leasing-Angebote ihren Kunden zu offerieren. Neben dem wacher werdenden Boom können auch Absatzschwierigkeiten bestimmter PKW-Modelle Gründe für ein Null-Leasing-Angebot sein. Das Null-Leasing wird also als ein Instrument der Absatzförderung in der Automobilbranche verwendet.

Beim Null-Leasing muss man, wie der Name schon sagt, Null Prozent Zinsen auf den Autopreis zahlen. Das Null-Leasing steht aber in der Regel in Verbindung mit einer vom Kunden zu zahlenden Anzahlung. Das heißt ohne Anzahlung in einer bestimmten Höhe ist in der Regel kein Null-Leasing möglich.

Das die Autohändler, um dieses für einen Kunden günstige Finanzierungsmodell zu ermöglichen, in der Regel jedoch an die finanzierende Bank einen Teil ihrer Provisionen abtreten müssen, gewähren sie bei einem Null-Leasing-Angebot in der Regel keinen Nachlass mehr auf das jeweilige Auto. Ein Rabatt auf den Listenpreis bleibt den Käufern bei einem Null-Leasing daher verwehrt, so dass der volle Kaufpreis für ein Auto finanziert werden muss. Zudem kommt die zu leistende Anzahlung, die man gegebenenfalls auch noch fremdfinanzieren muss, damit das Null-Leasing überhaupt zum Tragen kommen kann.
Unterm Strich kann es trotz Null-Leasing daher sein, dass das Null-Leasing gegebenenfalls teurer wird, als eine Autofinanzierung durch einen Ratenkredit bei der Hausbank.

Mehr zum Thema Autokredit finden Sie in unserer weiteren Rubrik Autokredit.

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