Die Berufsunfähigkeitsversicherung: Vor Abschluss genau informieren

admin
05.09.2007

Was genau verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff „Berufsunfähigkeitsversicherung“? Das ist einfach, werden die meisten antworten. Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, der erhält - sollte er aus irgendeinem Grunde nicht mehr imstande sein zu arbeiten – von der Versicherung Geld.

Hört sich plausibel an, diese Erklärung. Korrekt ist sie deshalb aber noch lange nicht. Tatsache ist nämlich, dass es einen großen Unterschied zwischen Arbeits- und Berufsunfähigkeit gibt. Letztere tritt dann ein, wenn jemand seinen erlernten beziehungsweise studierten Beruf nicht mehr ausüben kann; wenn zum Beispiel also ein Bäcker aufgrund einer Mehlstauballergie nicht mehr als Bäcker zu arbeiten in der Lage ist. Dass er als Backwarenverkäufer oder kaufmännischer Angestellter bei einer Großbäckerei arbeiten könnte, spielt dabei keine Rolle. Entscheidend für seinen Anspruch auf Versicherungsleistungen ist einzig und allein die Frage, ob er seinen erlernten Beruf, in diesem Fall den des Bäckers, noch ausüben kann. Da dies nicht der Fall ist, hat der Mann Anspruch auf Zahlungen seitens seiner Versicherung.

Der Abschluss einer solchen Versicherung ist generell sehr empfehlenswert; allerdings sollte man, bevor man seine Unterschrift unter einen Vertrag setzt, einen Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich vornehmen. Denn Tatsache ist, dass der Markt hart umkämpft ist und sich die Angebote der einzelnen Versicherungsunternehmen stark voneinander unterscheiden. Dies ist der Fall, sowohl was die Höhe der Prämien, als auch was die Leistungen anbelangt. Informationen einholen kann man übers Internet, aber auch über die Verbraucherzentrale. Natürlich ist solch ein Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich mit ein wenig Aufwand verbunden; aber wenn die erste Rechnung ins Haus flattert, oder spätestens, wenn man Leistungen einfordert, wird man froh sein, den Aufwand betrieben zu haben.

Kommentare

[...] Eine Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich gehört heute zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Der Verlust der eigenen Arbeitskraft ist in Anbetracht der Tatsache, dass die nach 1961 Geborenen nur noch 32 Prozent vom Bruttomonatseinkommen als Erwerbsminderungsrente erhalten, bedeutet oftmals auch den sozialen Abstieg. – Unverantwortlich, wenn man als Familienoberhaupt auch noch eine Familie zu versorgen und ein Haus zu unterhalten hat. [...]

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