Die private Unfallversicherung

Redaktion
23.03.2011
Die private Unfallversicherung

Gerade in Zeiten wo das Geld immer knapper wird rücken die Versicherungen vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Menschen schauen sich um nach günstigeren Angeboten und bei vielen Versicherungen wird auch gleich komplett ihr Nutzen in Frage gestellt. Eine Versicherung, die immer wieder mit dieser In-Frage-Stellung zu kämpfen hat ist die private Unfallversicherung. Was aber ist eigentlich eine Unfallversicherung und für wen ist sie gedacht?

Wer braucht sie unbedingt und wer kann auch gut ohne eine solche Versicherung leben? Zuerst einmal zu der Versicherung an sich: Eine private Unfallversicherung ist ein Versicherungsvertrag, der Entschädigungszahlungen an die versicherte Person im Falle eines Unfalls und/oder einer bleibenden Invalidität vorsieht.

Die so genannte Invaliditätsleistung stellt dabei den Kern einer jeden Unfallversicherung dar. Man unterscheidet hier zwischen der so genannten "Invaliditätsgrundsumme" und der "Invaliditätssumme 100%". Die Grundsumme entspricht der Geldsumme, die nach einem Unfall ausgezahlt wird, wenn nach Abschluss des Heilungsprozesses mehr als 20% Invalidität zurückbleiben. Mit erhöhtem Invaliditätsgrad steigt diese Summe dann an, bis sie 100% erreicht. Die besten Gesellschaften sehen hierbei eine Verzehnfachung der Grundsumme vor.

Neben den Invaliditätsleistungen sieht eine Unfallversicherung oft auch noch andere Leistungen wie ein Krankenhaustagegeld, ein Kurtagegeld, eine Todesfalleistung, eine Unfall-Rente oder ein Schmerzensgeld vor. Je nach Wunsch des Versicherungsnehmers lassen sich die einzelnen Bausteine individuell kombinieren oder ausschließen. Bei der Vertragsgestaltung bekommt man oftmals Policen angeboten, bei denen eine Beitrags- oder Prämienrückgewähr Bestandteil ist. Hier sollte man sich genau überlegen, ob sich ein höherer Beitrag für diese Form der Geldanlage wirklich lohnt oder ob man nicht doch bessere Möglichkeiten kennt.

So sei beispielhaft das Tagesgeld genannt, das sich hervorragend auch im Zusammenhang mit Sparplänen realisieren lässt und man zudem beim Tagesgeldkonto auch in punkto Flexibilität deutlich besser fährt. Üblicherweise sind auch die Renditen bei den Tagesgeld-Zinsen auch nicht von der Hand zu weisen. Eine private Unfallversicherung (Unfall: plötzlich, unfreiwillig, von außen auf den Körper einwirkendes, schädigendes Ereignis) deckt 24 Stunden des Tages und 365 Tage im Jahr den Schadensfall nach Unfällen ab. Und das üblicherweise weltweit.

Wie der Name schon besagt, geht es lediglich um Unfälle und nicht im Krankheiten. Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur bei Unfällen auf der Arbeit und auf den direkten Arbeitswegen. Daher ist die private Unfallversicherung eigentlich für jeden Menschen wichtig.

Mehr zum Thema private Unfallversicherung finden Sie in unserer Rubrik Unfallversicherung.

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