Krankheiten richtig versichern
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Redaktion 01.03.2011 |
Schwere Krankheiten, eine daraus resultierende Berufsunfähigkeit oder gar Invalidität sind so ziemlich die schlimmsten Schicksalsschläge, die einen im Leben ereilen können. Naturgemäß verdrängt fast jeder gesunde Mensch die Tatsache, dass auch ihn ein solcher Fall unverhofft treffen kann. Doch wie kann man sich gegen Krankheiten oder Invalidität absichern? Die am weitesten verbreitete und am häufigsten zur Absicherung der eigenen Arbeitskraft eingesetzte Police ist die Berufsunfähigkeitsversicherung. Betrachtet man den Fakt, dass in unserer zivilisierten Gesellschaft immer noch jeder vierte Arbeitnehmer vor seinem Eintritt ins Rentenalter berufsunfähig wird, so erstaunt es, dass nur rund ein Viertel aller betroffenen Personen eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben.
Bedenkt man die oft immensen finanziellen Einbußen und Folgekosten die Arbeitsplatzverlust und gleichzeitige intensive medizinische Betreuung verursachen, so werden wohl nur die wenigsten in der Lage sein, diese Kosten problemlos aus der eigenen Tasche zu bezahlen. Für den Rest der Betroffenen heißt es ohne Versicherung im Falle einer Berufsunfähigkeit: raus aus dem gesicherten und gewohnten Alltag, direkt hinein in den sozialen und finanziellen Abstieg. Dem vorzubeugen sollte jedem Arbeitnehmer die paar Euro wert sein, die eine günstige Berufsunfähigkeitsversicherung kostet.
Eine Alternative zur allseits bekannten Berufsunfähigkeitsversicherung stellt die in Deutschland noch relative unbekannte Form der Dread Disease Versicherung dar. Das Wort „dread disease“ stammt aus dem englischen und bedeutet „schwere Krankheit“. Eine Dread Disease Versicherung ist als eine Police, die den Versicherungsnehmer gegen bestimmte schwere Krankheiten versichert. Erkrankt der Inhaber einer solchen Police an einer der versicherten Krankheiten, bekommt er sofort den vereinbarten Betrag ausgezahlt. Und genau hier liegt der Vorteil einer solchen Dread Disease Versicherung gegenüber einer Berufsunfähigkeitsversicherung: letztere zahlt nur, wenn eine dauerhafte Berufsunfähigkeit vorliegt und dann auch meist erst nach einem Zeitraum von 3-6 Monaten.
Wer bis dahin Geld zur Bezahlung von teuren Behandlungen benötigt, schaut in die Röhre. Die Dread Disease Versicherung hingegen zahlt sofort bei Diagnose der versicherten Krankheit aber eben auch nur dann. Erkrankt der Versicherungsnehmer an einer nicht im Vertrag erwähnten Krankheit, bekommt er kein Geld. Daher stellt die Dread Disease Versicherung auch eigentlich eine Ergänzung zur Berufsunfähigkeitsversicherung dar und sollte am besten zusätzlich zu einer solchen Police abgeschlossen werden.
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