Kriterien zur Beurteilung des gewerblichen Immobilienmarkts
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admin 29.05.2007 |
Für die Beurteilung des gewerblichen Immobilienmarkts sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen. Das Geldvermögen der institutionellen Anleger in den wichtigsten Industrienationen, wie z.B. Versicherungsgesellschaften, Pensionsfonds und Immobilienfonds hat sich in den letzten 10 Jahren fast verdoppelt. Das hat zur Folge, daß ein enormes Volumen an Anlagekapital zur Verfügung steht, was die Nachfrage bei den gewerblichen Immobilien vergrößert. Hier machen sich die Groß- und Hauptstädte Europas wie London, Paris, Rom und Berlin gegenseitig Konkurrenz. Gefragt sind renditestarke Objekte mit guter Zukunftsperspektive und vergleichsweise günstigen Preisen. Diese Voraussetzungen erfüllen unter anderem die Immobilien Berlin, da hier in den letzten Jahren ein starker Strukturwandel stattgefunden hat, die Preise aber noch nicht die Größenordnungen der anderen Metropolen erreicht hat. Die niedrigen Zinsen in Deutschland tragen weiterhin zu diesem Trend bei. Der Berliner Immobilienmarkt zeichnet sich durch seine vielen Neubau- und Sanierungsprojekte aus, die es seit dem Mauerfall vor allem in den Innenstadtbezirken gibt. Hier besteht ein großer Entwicklungsbedarf, der vor allem ausländische Investoren anlockt. Berlin genießt zudem als Tor zum Osten noch eine besondere Rolle, was für die Zukunft weiteres Wachstum verspricht. Es besteht eine vermehrte Nachfrage nach Shopping-Centers, Geschäftshäusern, Bürohäusern und gemischt genutzten Objekten. Wichtig ist die flexible Nutzungsmöglichkeit der Objekte, vor allem bei Bürogebäuden, um auf unterschiedliche Mieteranforderungen reagieren zu können.
Attraktiv für ausländische Investoren in Deutschland ist die Geldwertstabilität, günstige Währungsrelationen und trotz der Arbeitslosigkeit die stabile Wirtschaft.
Durch den ausländischen Nachfrageschub verstärkt sich auch die Nachfrage von inländischen Versicherungen und Pensionskassen, die ebenfalls ein Anlageproblem lösen müssen. Denn alternative Wertanlagen wie Aktien und Rentenpapiere erfüllen nicht immer die Renditeerwartungen der Anleger.
Autor: Ulrich Lindemann
info [ät] wohllebe-immobilien.de
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