Prepaid Kreditkarten
|
|
Redaktion 18.02.2011 |
Kreditkarten sind ein äußerst bequemes Zahlungsmittel sowohl bei Einkäufen im Geschäft als auch beim Onlineshopping. In Geschäften wird heute meist auf elektronischem Wege bezahlt, wie man es von der EC-Karte kennt. Die Zahlung wird hierbei mithilfe eines Pins bestätigt und der Verfügungsrahmen online sofort überprüft. Auf diese Weise ist es praktisch nicht mehr möglich den Kreditrahmen der Kreditkarte zu überziehen. Bei Einkäufen im Internet wird statt des Pins der CVC2 Code abgefragt, welcher auf der Rückseite der Kreditkarte zu finden ist. Zusammen mit der Kreditkartennummer und dem Gültigkeitsdatum der Karte wird hier die Zahlung autorisiert.
Die Art der Abrechnung mit dem Herausgeber der Kreditkarte stellt jedoch für viele Menschen eine nicht überwindbare Hürde dar. Aufgrund der Tatsache dass Zahlungen mit der Kreditkarte tatsächlich auf Kredit erfolgen, also erst später ausgeglichen werden müssen, erfordert für den Antragsteller einer Kreditkarte die gleichen Voraussetzungen wie bei einem gewöhnlichen Bankkredit. Das bedeutet dass negative Einträge bei der Schufa, laufende Kredite oder auch einfach ein zu geringes monatliches Einkommen eine Ablehnung seitens der Bank bewirken können und meist auch werden. Somit wird Millionen Menschen in Deutschland der Zugang zu diesem Zahlungsmittel verwehrt. Doch ist es möglich eine VISA oder MasterCard Kreditkarte trotzt Schufa Eintrags zu erhalten? Prepaid Kreditkarten können hier der Ausweg sein.
Eine Prepaid Kreditkarte funktioniert ähnlich der Prepaidkarten bei Handys, das Guthaben muss also vor der Nutzung aufgeladen werden. Im Gegensatz zu Handy Prepaidkarten erfolgt dies bei Kreditkarten durch eine einfache Überweisung vom Girokonto auf das Kreditkartenkonto. Da Zahlungen mit der Prepaid Variante ausschließlich auf elektronischem Wege erfolgen können, ist hier eine Überziehung grundsätzlich ausgeschlossen. Zahlungen sind nur bis in der Höhe möglich, wie es das Guthaben hergibt. Somit besteht für den Herausgeber der Karte kein Risiko Forderungen eintreiben zu müssen und ist somit auch nicht gezwungen die Bonität des Kunden zu prüfen.
Daher erfolgt beim Erwerb einer solchen Prepaid Kreditkarte auch weder eine Abfrage noch eine Meldung an die Schufa. Äußerlich sind Prepaid Kreditkarten kaum von gewöhnlichen Kreditkarten zu unterscheiden, das Wort Prepaid taucht nirgends auf der Karte auf, einzig die fehlende Hochprägung lässt einen Unterschied erkennen. Diese Hochprägung soll in Zukunft jedoch ohnehin bei allen Karten abgeschafft werden, da aufgrund der neuen elektronischen Abwicklung diese nicht mehr benötigt wird. Prepaid Kreditkarten sind aber nicht nur für jene interessant, denen eine gewöhnliche Kreditkarte verwehrt wird oder jene, denen es Unbehagen bereitet auf Kredit einzukaufen, diese Form der Kreditkarte eignet sich sogar für Jugendliche. Auf diesem Wege ist es Eltern möglich ihren Kindern eine Art Notreserve zu übergeben, ohne das Risiko einer Ausschöpfung des Kreditrahmens ihrer Kreditkarte zu befürchten.
Wird nur ein geringer Betrag auf das Kartenkonto überwiesen, kann der mögliche „Missbrauch“ auch nur gering ausfallen. Ebenso interessant ist diese Möglichkeit für Eltern deren Kinder einige Zeit im Ausland verbringen, besonders bei einem längeren Schüleraustausch oder eines Aufenthalts in den USA ist eine Kreditkarte fast unumgänglich. Bleibt abzuwarten ob die Einführung solcher Prepaid Kreditkarten die Akzeptanz von dieser Art des bargeldlosen Bezahlens in Deutschland stärken wird, zu wünschen wäre es. Alexander Bertram
lesen Sie weiter
-
Redaktion31.03.2011
-
Georg Waldner18.03.2011
-
Redaktion25.03.2011
-
Monika Weber14.06.2009
-
Redaktion29.03.2011
neue Beiträge
-
Tobias19.04.2012
-
Tobias05.04.2012
-
Tobias25.03.2012
-
Tobias20.03.2012
-
Tobias27.02.2012
lesen Sie weiter
-
Redaktion25.11.2010
-
Cornelia Gschiel29.12.2010
-
Redaktion06.11.2007
-
Cornelia Gschiel02.01.2011
-
Redaktion26.11.2010










