Sparbriefe und Festgeld

admin
29.05.2009

Immer mehr Anleger setzen aufgrund der derzeitigen Börsenturbulenzen auf sichere Anlagen, um einen Verlust ihres Geldes zu vermeiden. Vor allem Menschen, die bereits herbe Verluste erzielt haben, wenden sich meist vom Aktienmarkt ab und legen ihr Geld sicher an.

sichere Geldanlage

Für die sichere und risikolose Geldanlage eignen sich vor allem Sparbriefe und Festgelder. Diese beiden Anlageprodukte stehen mit unterschiedlichen Laufzeiten zur Verfügung, so dass sie für nahezu alle Anleger geeignet sind.
Im eher kurzfristigen Bereich finden sich die Festgelder. Diese können bereits ab einer Laufzeit von nur einem Monat abgeschlossen werden. Ist die Anlagezeit abgelaufen, wird das Geld wieder auf ein vorher benanntes Anlagekonto gebucht. Natürlich ist es auch möglich, bereits bei Abschluss des Festgeldes eine automatische Prolongation zu vereinbaren. In diesem Fall wird das Festgeld, sofern der Anleger keine andere Weisung erteilt, bei Fälligkeit zum dann geltenden Zinssatz verlängert. Festgelder stehen aber auch für andere Anlagezeiträume, zum Beispiel sechs Monate, ein oder zwei Jahre zur Verfügung.

Laufzeiten bei Festgeld und Sparbriefen

Deutlich längere Laufzeiten als Festgelder weisen Sparbriefe auf. Sie können für drei bis fünf Jahre abgeschlossen werden.
Bei beiden Anlagemöglichkeiten gilt, dass das angelegte Geld während der Laufzeit nicht mehr verfügt werden kann. Daher sollte sich jeder Anleger genau überlegen, für welchen Zeitraum er sein Geld entbehren kann. Sollte doch einmal dringender Geldbedarf bestehen, kann der Sparbrief oder das Festgeld einzig zwischenfinanziert werden.

Die Zinsen für Festgelder und Sparbriefe orientieren sich am Leitzins der Zentralbank sowie an den weiteren Aussichten. In der Regel werden für längere Anlagen auch höhere Zinsen gezahlt, Anleger erhalten also eine so genannte „Halteprämie“. Das derzeitige Zinsniveau ist jedoch genau gegenteilig. Aktuell können Anleger für kürzere Anlagezeiträume höhere Zinsen erzielen als für Anlagen über mehr als einem Jahr. Der Grund hierfür ist die Eintrübung des Wirtschaftsklimas und die hieraus resultierende Befürchtung, dass die Notenbanken die Leitzinsen in naher Zukunft senken werden.

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