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Bausparen kann man in Deutschland bei Bausparkassen. Diese sind Spezialkreditinstitute, die die Idee des kollektiven Zwecksparens geschäftsmäßig beheimaten. Die Idee des kollektiven Sparens ist älter als unsere Zeitrechnung. In Deutschland kann der Bausparer zwischen privaten Bausparkassen und Landesbausparkassen wählen. Die Landesbausparkassen haben nochmals unterschiedliche Rechtsformen. Wie funktioniert das Bausparen? Zum Bausparen schließt man einen Bausparvertrag mit der jeweiligen Bausparkasse ab. Dieser beinhaltet die Bausparsumme, eine Abschlussgebühr, die Sparrate, den Sparzins, die erforderliche Ansparsumme, die Darlehenszinshöhe und die Darlehenstilgungsraten.
Debeka Bausparen Der Bausparer spart im Regelfall einen monatlichen Betrag in sein Bausparkonto ein bis die Ansparsumme von 40 oder 50 Prozent der Bausparsumme erreicht ist. Nach einer so genannten Wartezeit erhält er dann seine Einzahlung zurück und kann das Bauspardarlehen in Anspruch nehmen. Die Zinsen des Bauspardarlehens liegen etwa 2% über dem Ansparzinssatz. Bei Abschluss des Bausparvertrages kann der Bausparer zwischen einer Variante, die auf die Nutzung des Bausparvertrages zum Bauen oder Renovieren ausgerichtet ist und einer „Hochzinsvariante“ wählen. Eine spätere Wechselmöglichkeit gibt es nicht.
Da dieser Beitrag unter der Rubrik Geldanlage steht, ist eine Betrachtung in die Richtung der höheren Verzinsung sicher sinnvoll. Trotzdem werden beide Varianten behandelt. Nur Bausparer, die sich einhundert Prozent – also vollständig – sicher sind, dass sie niemals die Möglichkeit eines zinsgünstigen (Klein-) Darlehens nutzen werden, sollten die höherverzinsliche Variante wählen. Bei dieser Entscheidung ist zu berücksichtigen, dass seit der Änderung des Bausparkassengesetzes 1991 die Möglichkeit von Blankodarlehen für kleine Darlehen besteht. Die Bauspardarlehen unterliegen zwar der Zweckbindung an eine wohnungswirtschaftliche Verwendung, diese ist jedoch in vielen Alltags-Fällen gegeben. Das Bausparen kann durch staatliche Vergünstigungen unterstützt werden. Gesetzlich ist das im Wohnungsbauprämiengesetz – WoPG – und im Fünften Vermögensbildungsgesetz verankert.
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Baufinanzierungsanbieter online vergleichen Wie kann nun eine maximale Rendite mit dem Bausparen erzielt werden? Zunächst durch die Kostenminimierung. Die Abschlussgebühr ist anhängig von der Höhe der Bausparsumme und kann bei den verschieden Tarifen 1 oder 1,6 Prozent betragen. Wählt man eine möglichst niedrige Bausparsumme und einen „1%“-Tarif, liegt der Vorteil auf der Hand! Auch die Kontoführungsgebühren belasten das Bausparkonto. Auch diese sollte man also vor Abschluss des Vertrages vergleichen. Bausparkonten, die staatlich gefördert wurden, unterliegen einer Sperrfrist von sieben Jahren. Bei Zugriff für nicht wohnungswirtschaftliche Zwecke ist die vom Staat gewährte Prämie zurückzuzahlen.
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