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| GELDANLAGE VERSICHERUNGEN KREDITE | |||||||||
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Privater Berufsunfähigkeitsschutz zahlt sich ausMit der Berufsunfähigkeitsversicherung wird der Verdienstausfall in Form einer Rentenzahlung ausgeglichen. Die Höhe der Rente kann bei Abschluss der Versicherung selbst gewählt werden. Sie sollte 60 bis 70 Prozent des bisherigen Nettoeinkommens betragen. Jüngere Arbeitnehmer, die bereits fünf Jahre lang im Berufsleben stehen und mehr als 3 Jahre lang in die Rentenversicherung eingezahlt haben, erhalten, je nach noch bestehender Arbeitsfähigkeit die volle oder halbe Erwerbsminderungsrente. Konkret ist geregelt:Volle Erwerbsminderungsrente - ca. 50 Prozent des letzten Nettoeinkommens - bei einer Arbeitsfähigkeit von weniger als 3 Stunden am Tag. Halbe Erwerbsminderungsrente - ca. 25 Prozent des letzen Nettoeinkommens - bei einer Arbeitsfähigkeit zwischen 3 und 6 Stunden am Tag. Die Differenz zum bisherigen Nettoverdienst kann durch eine Rente aus der Berufsunfähigkeitsversicherung ausgeglichen werden. Völlig leer bei der neuen Erwerbsminderungsrente gehen Berufsanfänger aus, denn in den ersten fünf Jahren ihrer Arbeitstätigkeit besteht für sie kein Rentenanspruch. Für sie ist der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung unbedingt empfehlenswert. Die Versicherung sollte nach einigen Jahren an die aktuelle Situation angepasst werden. Sobald der Anspruch auf die staatliche Unterstützung besteht, kann unter Umständen die Höhe der privaten Rente und somit die Beitragshöhe reduziert werden. Finanzieller Schutz für wenig Geld
Der monatliche Beitrag für eine
Berufsunfähigkeitsversicherung richtet sich
nach der Höhe der vertraglich vereinbarten
Rente und dem Eintrittsalter des
Versicherten zum Beginn der Versicherung.
Generell gilt hier die Regel: Je jünger der
Versicherungsnehmer zu Vertragsbeginn, desto
geringer die Prämie. Aufschläge zur
Monatsprämie können Versicherungen erheben,
wenn eine gefährliche oder körperlich
anstrengende Tätigkeit ausgeübt wird. Viele
Versicherungen verlangen in letzter Zeit
auch bei Rauchern eine erhöhte Prämie. Die
meisten Versicherungen bieten abgestufte
Rentenhöhen an, zum Beispiel 750, 1.000 oder
1.250 Euro. Wichtig: Auf die Vertragsbedingungen achtenEin abstrakter Verweis kann den Versicherten in einen anderen Beruf zwingen. Die Versicherung lehnt die Zahlung der Rente dann häufig ab. Außerdem sollte für die Bewilligung der Berufsunfähigkeitsrente eine ärztlich prognostizierte Arbeitsunfähigkeit von 6 Monaten ausreichen.
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