|

|
 |
Die Möglichkeiten, sein Geld
für sich arbeiten zu lassen, sind sehr vielfältig. Anleger sollte dabei
immer ihre eigenen Ziele und die persönlichen Wünsche im Blick haben.
Weitere Aspekte, die bei der Wahl der Geldanlage eine Rolle spielen, sind
die Verfügbarkeit sowie steuerliche Betrachtungen, denn die Erträge aus
Geldanlagen sind steuerpflichtig.
Attraktive kurzfristige Geldanlagen
Zu den immer beliebter werdenden Geldanlagen gehört in Deutschland das
Tagesgeld Konto. Hier gibt es keine
Kündigungsfristen, die beachtet werden müssen. Das Geld ist damit schnell
wieder verfügbar. Vor der Entscheidung für eine Anbieterbank lohnt die
Recherche im Internet bei einem
Tagesgeldkontovergleich. Dank der Zinserhöhungen der letzten Zeit
zahlen vor allem Direktbanken sehr attraktive Tagesgeld-Zinsen. Und das
bereits ab dem ersten eingezahlten Euro.
Die Eröffnung eines Tagesgeld Kontos
kann meist direkt über die Homepage der Anbieterbank stattfinden. Die
Kontoführung ist in der Regel online möglich, so dass die Überweisungen auf
das
Tagesgeldkonto und vom Tagesgeldkonto zurück auf das Referenzkonto sehr
schnell abgewickelt werden können.
Die Zinszahlung findet meist monatlich oder vierteljährlich statt. Um einen
direkten Steuerabzug von 30 Prozent zu vermeiden, sollte bei der Bank ein
Freistellungsauftrag gestellt werden.
Mehr Renditen mit
Investmentfonds
Anlagen in Aktien und Wertpapieren an der Börse versprechen aus
statistischer Sicht eine höhere Rendite als klassische Sparanlagen. Wer das
Management von Börseninvestitionen in die Hand erfahrener Spezialisten geben
möchte, kann in
Investmentfonds investieren. Die Experten haben täglich die
Entwicklungen der Börse und der Wirtschaft im Blick. Entsprechend des
Anlageschwerpunktes unterscheiden sich Fonds in
Aktienfonds,
Rentenfonds und
Immobilienfonds.
Gekauft werden Investmentanteile, die einen Kaufkurs und einen Verkaufskurs
haben. Diese ändern sich, wie bei Aktien und Rentenpapieren üblich, täglich.
Liegt der Verkaufskurs über dem Kaufkurs ist die Anlage im Plus und der
Anleger kann sich überlegen, seine Anteile zu verkaufen.
Die meisten Investmentfonds schütten einmal im Jahr eine "Verzinsung" aus.
Diese wird meistens jedoch gleich wieder investiert und erhöht damit den
Anteilsbestand. Durch die Kursgewinne und die Erhöhung des Anteilsbestandes
steigt insgesamt über die Anlagedauer der Wert der Anlage. Bei
Investmentfonds sind Anleger dennoch gut beraten, auch wenn der Fonds selbst
durch Wertpapier-Experten gemanagt wird, die Kursentwicklung im Blick zu
behalten, um bei positiver Entwicklung zu verkaufen und mit der Geldanlage
auch Erfolg zu haben.
Investmentfonds eigenen sich für die einmalige Anlage eines größeren
Geldbetrages, aber auch für das Ansparen von Kapital mit kleineren Beträgen.
Bei vielen Banken ist das beispielsweise schon ab 25 Euro oder 50 Euro im
Monat möglich.
Geldanlage in Immobilien
Immobilien sind weniger eine Geldanlage, die
eine Rendite und einen Ertrag abwirft, sondern eine Wertanlage. Nur wenn
Immobilien wieder verkauft werden und der Verkaufserlös über dem Kaufpreis
liegt, hat der Eigentümer einen Gewinn erzielt. Bei Immobiliengeschäften
sind jedoch längere Spekulationsfristen als bei Aktienanlagen zu
berücksichtigen. Bei vermieteten Objekten stellen die Mieteinnahmen den
Ertrag dar. Meist müssen jedoch enorme Instandhaltungskosten gegen gerechnet
werden.
Um Immobilieneigentum für die Selbstnutzung zu erwerben, empfiehlt sich das
Bausparen. Ein Bausparvertrag bietet in der
Ansparphase höhere Guthabenszinsen als auf einem normalen Sparbuch und in
der Darlehensphase günstige Festkredit-Konditionen. Zusätzlich gewährt der
Staat - entsprechend bestimmter Einkommensgrenzen - Zulagen. Das sind die
Wohnungsbauprämie und die Arbeitnehmersparzulage, die auf vermögenswirksame
Leistungen gezahlt werden.
|
|
|