|
|
|||||||||
| GELDANLAGE VERSICHERUNGEN KREDITE | |||||||||
|
Rentenfonds kann man zwar gut für die Rentenzeit, also die Zeit des Ruhestands nutzen, die Bezeichnung weist jedoch auf den Anlageschwerpunkt hin. Als Renten oder Rentenpapiere werden festverzinsliche Wertpapiere bezeichnet. Solche Anleihen können an der Effektenbörse, dem Rentenmarkt, gehandelt werden. Die Rentenpapiere werden auch als Schuldverschreibungen gehandelt. Eine Unterscheidung der Renten ist hinsichtlich der Herausgeber möglich. So gibt es öffentliche Anleihen – als Beispiel seien Bundeswertpapiere oder Staatsanleihen genannt. Auch Banken und Kreditinstitute legen Anleihen auf als Mittel zur Geldbeschaffung. Das trifft ebenso auf Unternehmen bei den Unternehmensanleihen zu. Die Unterteilung von Anleihen kann nach der Laufzeit erfolgen. Laufzeiten unter vier Jahren sind kurzfristig, mittelfristig wird eine Laufzeit zwischen vier und acht Jahren eingeordnet. Laufzeiten von mehr als acht Jahren bezeichnet man als langfristige Anlagen.
Anleihen könne viele verschiedene Formen haben, das ist für Rentenfonds nicht schlussendlich ausschlaggebend. Interessanter ist die Tatsache, dass Rentenpapiere, obwohl sie sich durch einen festen Zins charakterisieren, auch Wertschwankungen während der Laufzeit unterliegen. Dazu eine kleine Erklärung. Die Bundesrepublik Deutschland hatte vor einiger Zeit Bundesschatzbriefe – Bundesschätzchen - mit etwa 8% durchschnittlicher Verzinsung herausgegeben. Wenn die Marktzinsen fallen, angenommen auf 6%, dann sind die Schätzchen mit 8% lukrativ und jeder, der gerne den höheren Zins kassieren möchte, würde für ein solches Papier etwas mehr bezahlen. Soweit das Beispiel. Rentenfonds legen die Kundengelder also im Regelfall in festverzinslichen Wertpapieren an. Dabei ist die Wertentwicklung von Rentenfonds gleichmäßiger und meistens kontinuierlicher als die von Aktienfonds. In den Zeiten steigender Marktzinsen rentieren Rentenfonds etwas geringer, während in Zeiträumen von fallenden Marktzinsen ein zusätzlicher „Bonus“ entstehen kann. Rentenfonds sind nicht so „aufregend“ wie Aktienfonds, vor allem wenn man mit der Anlage „im Lande bleibt“. Damit sei darauf hingewiesen, dass bei Rentenfonds, die Papiere des Eurolandes nutzen, kein zusätzliches Währungskursrisiko besteht. Wir sehen also, dass bei Rentenfonds, welche Rentenwerte in Fremdwährungen im Fondsportfolio haben, auch der Währungskurs den Wert mit beeinflusst. Für den Normalanleger ist eine Anlagedauer in Rentenfonds etwa von sechs Jahren zu empfehlen. Über einen solchen Zeitabschnitt sind Renditen von sechs bis sieben Prozent pro Jahr erzielt worden.
|
||||||||