Malt Whisky
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Tobias 11.11.2010 |
Ein richtiger Malt Whisky wird aus regionalen Rohstoffen gewonnen. Absolute Kenner bemerken die Geschmacksnuancen. Die Keim-Dauer, die Art des Feuers und das verwendete Brennmaterial können Einfluss auf den Geschmack haben.
Die richtige Lagerung von Malt Whisky
Nach Maßgabe der schottischen Gesetze muss der Malt Whisky, wie alle anderen Whisky-Sorten auch, mindestens drei Jahre gelagert werden. Vielfach sind es aber zwischen acht und zehn Jahre, ein Zeitraum, der auch keine „Verluste“ in den Fässern impliziert.
Die Qualität ist nach dieser Lagerzeit ausgezeichnet und wird durch den Schwund im Fass nicht unverhältnismäßig teurer. In der Regel wird der Whisky in alten Eichenholzfässern gelagert, aber auch alte Sherry Fässer kommen zum Einsatz. Whisky in Flaschen wird stehend gelagert; das hängt damit zusammen, dass der Korken nicht so dicht schließt, wie es bei Wein der Fall ist. Wenn man beachtet, dass Whisky nicht der prallen Sonne ausgesetzt wird, dann kann man ihn ohne Weiteres über zehn Jahre lagern.
Um ihn länger aufzuheben, sollte die Raumtemperatur des Lagerraums deutlich unter der Zimmertemperatur liegen; das reduziert die Verdunstung. Whisky, der im Keller aufbewahrt wird, ist zusätzlich vor Feuchtigkeit zu schützen. Vor allem das Label fängt leicht zu schimmeln an, weshalb angeraten wird, die Flasche in einer Plastiktüte luftdicht zu verpacken. Ist eine Flasche erst einmal geöffnet, empfiehlt sich ein Verbrauch innerhalb eines halben Jahres.
Hergestellt in aller Welt
Malt Whisky kommt nicht nur aus Schottland, sondern er wird auch in anderen Ländern produziert. Kenner wissen, dass der irische Whiskey nicht so rauchig ist wie der in Schottland hergestellte.
So kommt er sogar aus Japan; hierbei machen die Japaner in Osaka mit der größten Whisky Brennerei der Welt auf sich aufmerksam. Besonders im nördlichen Japan, wo aufgrund der Witterung kein Reisanbau möglich ist, wird er nach dem schottischen Vorbild produziert. Weitere Single Malt Whisky Produktionsstätten finden sich in der Bretagne oder in der Nähe von Granada in Spanien; das für ihn erforderliche Wasser ist Quellwasser aus der Sierra Nevada. Stanz in Tirol sowie einige Orte in Deutschland können mit ihm in Verbindung gebracht werden. Witten, Schliersee oder Grafenhausen im Hochschwarzwald haben sich in der Whisky Szene einen Namen gemacht.
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