iPhone Apps
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Redaktion 20.10.2010 |
Erst die unzähligen iPhone Apps machen aus dem Apple Gerät den Allrounder, den wir heute kennen. Doch was hat das iPhone dem PC, Android oder etwa Linux voraus?
Wie gelangen iPhone Apps zum Käufer?
Das iPhone ist ein Smartphone. Es hat also ein Betriebssystem, welches dem Nutzer ermöglicht, eigene Programme zu installieren. Doch auch vor dem iPhone gab es Smartphones - allerdings ohne viel Erfolg. Das Betriebssystem war Windows Mobile, das schnell abstürzte, zu Datenverlust führte und allerlei andere Probleme bereitete. Erst Apple Smartphone und dessen iPhone Apps revolutionierten den Mobilfunkmarkt.
Das liegt vor allem daran, dass die Programmierer klar vorgegebene Grenzen haben. iPhone Apps können nicht in das Betriebssystem eingreifen, gleichzeitig laufen oder direkte Kontrolle über die Hardware übernehmen. Das verhindert, dass die Apps in Konflikte geraten oder unvorhersehbare Veränderungen am Betriebssystem vornehmen.
Dadurch bleibt das System stabil und alles funktioniert einwandfrei. Auch der Vertriebsweg ist ein anderer - er heißt Appstore und ist zentral. Jeder Entwickler kann seine Appentwicklungen in den Store stellen, von wo aus der Kunde einfachen Zugriff darauf hat. Das kostet natürlich entsprechend Gebühren, bleibt aber die einzige Wahl, weil es keine Alternative zum Appstore gibt.
Entstehung der Apps
Applikationen sind gar nicht so wahnsinnig schwer zu programmieren, wie man auf den ersten Blick vermutet. Das liegt vor allem daran, dass Apple großartige Werkzeuge zur Verfügung stellt. Wer einen Mac mit Intel-Prozessor besitzt, kann das sogenannte iPhone SDK herunterladen. Dieses Software Development Kit enthält auch das bekannte Xcode und einen Interface Builder.
Der Interface Builder ist eine Art intuitiver Baukasten, mit dem man eigene Benutzeroberflächen von iPhone Apps zusammenstellen kann. Ihre Interaktion bestimmt man mit traditionellem Programmcode, den man mit Hilfe des Editors Xcode eingibt. Die Programmiersprache ist Smalltalk, die im Grunde aus der Programmiersprache C besteht, die um objektorientierte Elemente aus Smalltalk erweitert wurde. Das SDK ist kostenlos und bietet vollen Zugriff auf die Dokumentation. Die ist allerdings vollständig in Englisch gehalten, sodass man Objective C eher aus deutschen Büchern erlernt.
Was haben Apps für das iPhone anderen voraus?
iPhone Apps haben den großen Vorteil, dass sie nur an eine Hardware angepasst werden müssen - an die des iPhones. Und die kann sich sehen lassen. Den iPhone Applikationen steht eine Kamera, der Beschleunigungssensor, ein Helligkeitssensor, HSDPA, Bluetooth, WLAN, ein großartiger Touchscreen und das GPS-Modul zur Verfügung.
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