Nokia N97
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Tobias 19.10.2010 |
Das Nokia N97 ist ein Smartphone. Es bietet Zugang zum Internet und fortschrittliche Technologie. Dennoch kann sich das Flaggschiff von Nokia nicht gegen Smartphones anderer Hersteller durchsetzen.
Das N97 ist ein Smartphone
Einst war Nokia schier unerreichbar. Das finnische Unternehmen baute die besten Telefone und war Marktführer. Wenn man den Handymarkt heute betrachtet, hat sich einiges geändert. Smartphones, bei denen man nach Belieben weitere Programme installieren kann, machen die Runde. Apps, Musik, Internet und ein möglichst großer, hochauflösender und berührungsempfindlicher Bildschirm sind Kriterien, welche die Käufer heute interessieren, sodass vor allem die Mobiltelefone von Apple, Blackberry und Google statt des Nokia N97 den Markt erobern.
Um zu zeigen, dass auch Nokia imstande ist, diese Anforderungen zu erfüllen, wurde eine neue Gerätereihe eingeführt: die N-Reihe, zu der auch das N97 gehört. Erst dieses Gerät macht deutlich, dass der finnische Handy-Hersteller, wenn auch sehr spät, verstanden hat, was Smartphones sind. Mini-Computer, die zwar einen kleinen Bildschirm haben, dem Benutzer aber trotzdem die riesige digitale Welt eröffnen und erlauben, zusätzliche Programme zu installieren. Alles Dinge, für die das Nokia N97 nur bedingt geeignet ist.
Die technische Ausstattung
Das Smartphone ist von der Hardware her eher im unteren Mittelmaß angesiedelt. Das Telefon verfügt über einen 360*640 Pixel großen Touchscreen, der allerdings immer noch mit der veralteten resistiven Technik arbeitet, hat einen 32 Gigabyte internen Speicher, der durch eine Micro-SD-Karte erweitert werden kann, und unterstützt WLAN, UMTS, HSDPA, Bluetooth, und A-GPS.
Eine Besonderheit ist der FM Transmitter, mit dem Musik mit Hilfe von Radios in der Umgebung abgespielt werden kann. Die Kamera hat eine Auflösung von fünf Megapixeln und besitzt ein sehr gutes Zeiss-Objektiv. Leider ist darin nur ein 434 Megahertz langsamer Prozessor verbaut, auf dem ein Symbian OS läuft.
Worin das N97 der Konkurrenz noch nachsteht
Das Handy kann sich ehrlich gesagt nicht mit Apples iPhone oder Googles Android-Modellen messen. Dafür ist einerseits der Touchscreen verantwortlich, der keine Multitouch-Eingabe unterstützt. Andererseits fehlt der Appstore beziehungsweise der Marketplace.
Auch in Sachen Business-Funktionen schaut es schlecht aus. Eine Unterstützung von Microsoft Exchange und Push-Mail sucht man vergeblich, sodass für das Nokia N97 viel Nachholbedarf besteht. Ein passendes Firmware-Update, das möglicherweise sogar Android mit sich bringt, wäre für das Nokia N97 auf jeden Fall angebracht.
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