Kamine – Ein Stück Gemütlichkeit

Redaktion
11.11.2010

Eine ganze Zeit lang war er aus den Haushalten verschwunden und nichts weiter als Sinnbild alter Zeiten. Doch in den vergangenen Jahren nimmt der Kaminofen als Wohnaccessoire wieder an Beliebtheit zu und wird immer öfter in Planungen für ein Eigenheim mit einbezogen. Wer bereits ein solches besitzt oder gar zur Miete wohnt, muss bei dem Wunsch nach einem gemütlich flackernden Kamin eventuell nachrüsten – doch dies kann mitunter Probleme bereiten.

 

Ein reiner Zierkamin mit künstlichen Flammen ist möglich, doch wer Wert auf echte Flammen legt, muss einige Vorgaben beachten. Ein solcher Kaminofen erzeugt je nach Brennmaterial bestimmte Emissionen, die durch ein Kaminrohr nach außen abgeleitet werden müssen. Es müssen daher von der EG erlassene Zugangsvoraussetzungen erfüllt werden, sowohl vom Hersteller des Ofens als auch vom Käufer. Der Hersteller muss seine Produkte von einem Messinstitut der EG prüfen lassen, der Käufer muss sich vor dem Kauf mit einem Schornsteinfeger beraten, ob er den Kaminofen überhaupt aufstellen darf.

 

Wem das zu umständlich ist oder wer die Anforderungen der EG nicht erfüllt, muss sich an dieser Stelle nicht von seinem Traum trennen. Der Biokamin stellt eine Alternative dar, die vollkommen ohne Emissionen, Schornsteinfeger oder Kaminrohr auskommt.

 

Bei dieser Heiztechnik wird mit Bioalkohol gearbeitet, der lediglich Kohlendioxid und Wasserdampf anstelle von Rauch und Ruß als Rückstände erzeugt und somit keiner Ableitungsvorrichtung nach außen bedarf. Zudem bietet diese Variante eines Kamins mit echtem Feuer, dass auch der Ort, an dem der Biokamin aufgestellt wird, kaum Beschränkungen unterliegt. Über die unterschiedlichen Modelle und Preiskategorien informiert der Fachhändler.

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