Schutz vor Wind und Sonne – Die Gelenkarmmarkise
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Redaktion 08.11.2010 |
Fast jeder kennt sie, die Gelenkarmmarkise. Das große Tuch, welches vor Sonneneinstrahlung und Wärme schützt wird hierbei von zwei oder mehreren Armen gehalten. Diese beiden oder mehreren Arme drücken das Tuch von der Tuchwelle, auf welcher das Tuch aufgewickelt ist weg. Durch diese Konstruktion ist ein nahezu waagerechter Ausfall des Markisentuches möglich.
Die Konstruktion besteht meistens aus Aluminium. So genannte Gas oder Stahldruckfedern setzen die Gelenkarme unter Spannung. Eben genau diese Federn drücken das Tuch von der Rolle weg. Somit ist die aufzuwendende Kraft um das Tuch auszufahren viel geringer, da diese Federn das Ausfahren quasi unterstützen. Um das Tuch einzufahren muss also eine deutlich höhere Kraft aufgewandt werden. Markisen werden im privaten wie auch im gewerblichen Bereich hauptsächlich als Sonnen und Wärmeschutz genutzt.
Aufgrund der speziellen Konstruktion und Umsetzung sind natürlich nur bestimmte maximale Größen umsetzbar. Die maximale Ausfalllänge bei einer Gelenkarmmarkise beläuft sich auf 5 Meter. Die maximale Breite ist auf bis zu 7 oder 8 Meter umsetzbar. Natürlich ist es auch möglich mehrere Markisen im Verbund zu installieren, somit ist dann eine durchgängige durch Markisen geschützte Fläche zu erreichen.
Ebenfalls ist es möglich durch moderne Tücher einen kompletten Regenschutz, wie auch Lichtschutz zu erreichen. Allerdings müssen die Markisen bei starkem Regen oder starken Wind eingefahren werden. Die auftretenden Hebelwirkungen, die aus dem Zusammenspiel von Wind und großer Angriffsfläche resultieren könnten die Markise stark beschädigen.
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