Haus & Wohnen

Wanduhren und ihre Vorgaenger

Die Geschichte der Uhren ist fast so alt wie die Menschheit selbst. Schon in prähistorischer Zeit versuchte man anhand von Himmelsbeobachtungen, Wetter und Jahreszeiten zu bestimmen. Die erste uns heute bekannter Zeitmesser war die Sonnenuhr der alten Ägypter um 3000 v. Chr.
Nach der Sonnenuhr entwickelte man Uhren, die auch unabhängig von der Sonne, funktionierten. So entstand die Wasser- und die Kerzenuhr. Allerdings konnte damit die Zeit auch nur grob gemessen werden. Bis zu unserer heutigen Wanduhr war es also noch ein langer Weg.

Jedoch verwendete man in der Antike schon die ersten Zeiger und Zifferblätter und seither kennt man auch den Begriff Chronos. Dieser steht für die Aneinanderreihung von periodischen Zeitfolgen. Die Entwicklung der ersten mechanischen Uhren führt in das 13. Jahrhundert zurück. Hier wurden die ersten Zahnräder-Uhrwerke erfunden, die dann später im 15. Jahrhundert zum Federuhrwerk weiterentwickelt wurde. Aus dieser Zeit kennt man die erste Taschenuhr, die es den Menschen möglich machte, auch unterwegs die Uhrzeit zu erfahren.
Das 18. Jahrhundert veränderte dann das Gesicht der Uhren. Bis dahin nur als simpler aber notweniger Zeitmesser gesehen, wurden sie plötzlich als Einrichtungsgegenstand entdeckt, der mit einem geeignetem Gehäuse, die Wohnräume aufwerten sollte. Die ersten Wanduhren mit aufwendigen Uhrgehäusen aus Holz oder Bronze sind in dieser Zeit entstanden.

Die dekorative Bedeutung hat die Uhr beibehalten und mehr noch. Sie wurde zum Prestigeobjekt und oftmals werden heute Armbanduhren als Zeichen der Liebe und Verbundenheit verschenkt. Taschenuhren werden an männliche Nachfahren weitergereicht und zeigen, dass in Uhren auch emotionale Werte projiziert werden.

10 weitere Artikel zum Thema:

Einen Kommentar schreiben

Du mußt angemeldet sein, um kommentieren zu können.

Die 10 beliebtesten Artikel