Offene Immobilienfonds als Depotbeimischung
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Redaktion 26.11.2010 |
Offene Immobilienfonds gehören zur Art der Investmentfonds. Anders als andere Fonds investiert der Fondsmanager hier jedoch nicht in Aktien und festverzinsliche Wertpapiere, sondern er kauft und verkauft Immobilien. Diese werden anschließend vermietet, die Mieteinkünfte werden an die Anleger in Form der Ausschüttungen ausgezahlt.
Offene Immobilienfonds legen ihr Geld allerdings nicht nur in einem Haus an, sondern sie erwerben bis zu 100 verschiedene Immobilien. Hierdurch wird das Risiko von Mietausfällen oder gar von einer Unvermietbarkeit deutlich reduziert, denn die Einkünfte anderer Immobilien könnten diese Verluste wieder ausgleichen. Auf der anderen Seite ist es Anlegern kaum möglich, die einzelnen Immobilien aufzuschlüsseln.
Es wird lediglich angegeben, mit welchem Anteil sie in welchem Land vertreten sind. Je nach Investitionsort unterscheidet man deutsche, europäische oder aber weltweite Immobilienfonds. Letztere können somit weltweit die besten Immobilienstandorte auswählen, um die größtmöglichen Renditen zu erzielen. Offene Immobilienfonds erfreuen sich aus diesen Gründen bereits seit Jahren großer Beliebtheit.
Diese Beliebtheit wurde erst in den letzten Jahren getrübt, als einige größere Fonds Insolvenz anmelden mussten. Sind die Fonds jedoch gut gemanagt (was am jeweiligen Rating zu erkennen ist), dann besteht kaum ein Risiko.
Einige der offenen Immobilienfonds sind gar als mündelsicher erklärt worden und eignen sich daher auch für den sicherheitsorientierten Anleger. Um offene Immobilienfonds bewerten zu können, sollten Anleger nur in Fonds investieren, die sich bereits seit Jahren am Markt behauptet haben.
Die Rendite offener Immobilienfonds beträgt durchschnittlich zwischen 4-6% pro Jahr. Aufgrund ihrer steten Wertentwicklung sowie den nur geringen Kursschwankungen werden sie von vielen Depotanlegern als Sicherheitsaspekt ins Depot genommen.
Vergleicht man Musterdepots, werden offene Immobilienfonds, je nach Risikoausrichtung des Kunden, sogar mit einem Anteil von 5-20% empfohlen.
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