Wie schaffe ich es, dass mein Kind die Nacht durchschläft?
|
|
Oliver Treffkorn 23.12.2010 |
Zwar verschlafen Neugeborene und Babys den größten Teil des Tages, der rasche Wechsel der Schlafphasen sorgt jedoch dafür, dass den Eltern meist nur kurze Erholungspausen gegönnt werden und der Nachwuchs schon nach wenigen Stunden lautstark auf sich aufmerksam macht. So beträgt die tägliche Schlafdauer bei kleinen Kindern durchschnittlich 15 bis 19 Stunden, die sich jedoch auf fünf oder sechs meist kleine Nickerchen verteilt.
Schon nach drei Monaten beginnen sich jedoch die Schlafphasen der Babys denen der Erwachsenen zu ähneln. Nunmehr dominiert auch beim Nachwuchs der Tiefschlaf, mit der angenehmen Folge, dass sich die Ruhephasen meist ganz von allein allmählich verlängern.
Allerdings ist damit die elterliche Nachtruhe mitnichten gesichert, denn noch ist der Tag-Nacht-Rhythmus der Babys nur wenig ausgeprägt. Nicht selten verträumen die Kleinen daher den halben Tag, um dann in den Nachtstunden die volle Aufmerksamkeit einzufordern.
Übermüdete Eltern müssen aber nicht verzweifeln, denn es gibt erfolgsversprechende Methoden, um Babys das nächtliche Durchschlafen zu erleichtern.
Was heißt eigentlich “Durchschlafen”?
Von Durchschlafen spricht man, wenn es den Babys gelingt, etwa fünf Stunden am Stück zu schlafen. Eine längere Ruhepause ist den Kleinsten in aller Regel gar nicht möglich, da Bedürfnisse wie Hunger und Durst noch sehr häufig ihre Rechte einfordern.
Lassen Sie sich also von befreundeten Eltern, die von ihren schlafenden “Wunderbabys” schwärmen, nicht verunsichern. Gelingt es Ihnen, Ihr Kind zwischen Mitternacht und fünf Uhr morgens zum Schlafen zu bringen, ist die Anpassung an den Nachtrhythmus bereits gelungen!
Wie schaffe ich es, dass mein Kind die Nacht durchschläft?
Stillen bzw. füttern Sie Ihr Kind, bevor es sich zur Nachtruhe begibt. Wissenschaftliche Untersuchungen haben dabei ergeben, dass die Art der Nahrung, also etwa Brei, keinen Einfluss auf die Schlafdauer hat.
Sinnvoll ist es zudem, für eine Begrenzung der Schlafdauer am Tage zu sorgen. Dies bedeutet natürlich nicht, dem Baby den dringend erforderlichen Schlaf vorzuenthalten. Dennoch sollten zumindest Aktivitäten wie Spielen und Kuscheln nicht in die Nachtstunden verlagert werden.
In der Nacht sollten lediglich die Grundbedürfnisse des Babys gestillt werden. Vermeiden Sie in jedem Falle laute Geräusche und das Einschalten der “Festbeleuchtung”, um bei Ihrem Kind keine falsche Erwartungshaltung zu wecken.
mehr vom Autor
lesen Sie weiter
-
Redaktion12.05.2010
-
admin26.12.2007
-
Redaktion31.03.2011
-
Christian Morgner18.03.2011
-
Redaktion22.03.2011
neue Beiträge
-
Tobias19.04.2012
-
Tobias05.04.2012
-
Tobias25.03.2012
-
Tobias20.03.2012
-
Tobias27.02.2012
lesen Sie weiter
-
Redaktion06.11.2007
-
Cornelia Gschiel02.01.2011
-
Cornelia Gschiel02.01.2011
-
Redaktion25.11.2010
-
Claudia Haut14.02.2011











