Raucherhusten
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Tobias 14.10.2010 |
Der Raucherhusten wird in der medizinischen Fachsprache als chronisch obstruktive Lungenerkrankung bezeichnet.
Es handelt sich dabei um einen Sammelbegriff, der verschiedene Erkrankungen zusammenfasst, die durch starken Husten, Atemnot bei Belastung und vermehrten Auswurf gekennzeichnet sind.
Ursachen
Der Raucherhusten entsteht durch langjähriges, starkes Rauchen. Die im Zigarettenrauch enthaltenen freien Sauerstoffradikale wirken sich schädlich auf die Lunge aus und beeinträchtigen die körpereigenen Schutzfunktionen gegen den Verschleiß der Lunge. Dadurch allein kann sich bereits der Raucherhusten ergeben, aber auch durch Erreger. Diese können sich in die vorgeschädigte Lunge leichter einnisten und sie noch weiter beschädigen.
Symptome
Die Symptome des Raucherhustens werden als AHA-Symptome bezeichnet: Es handelt sich dabei um Auswurf, Husten, Atemnot. Der Auswurf wird vor allem am Morgen leicht abgehustet und besitzt eine bräunliche Farbe. Gelegentlich kommen Blutbeimengungen vor - bei bekannter Krankheit ist dies noch kein Grund zur Sorge - andernfalls sollte auf schwerwiegende Erkrankungen wie Krebs untersucht werden. Der Husten beginnt bei der Erkrankung spontan und hält über Monate oder Jahre an. Morgens ist er besonders schlimm und begleitet den Auswurf. Auch im Herbst und im Winter zeigt er sich besonders hartnäckig.
Die Atemnot beim Raucherhusten tritt vor allem unter Belastung auf, bei weiterem Fortschreiten der Erkrankung auch in Ruhelage. Typische Symptome dieser Gruppe sind beispielsweise Schwierigkeiten beim Treppensteigen, was für Erkrankte schon zu viel Belastung darstellen kann. Im Endstadium kann die Atemnot bei Belastung sogar zur vollständigen Bewegungsunfähigkeit führen.
Behandlung
Patienten mit Raucherhusten müssen zunächst einer Reihe von Untersuchungen unterzogen werden. Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung hat vielerlei verschiedene Ursachen, die vom Zigarettenrauch ausgehen können. Um wirksam behandeln zu können, müssen diese bekannt sein.
Neben der Suche nach der Ursache des Raucherhustens kann sich der Patient aber auch selbst Linderung verschaffen. Er muss sich dessen bewusst sein, dass die Erkrankung kaum noch reversibel ist, wenn sie erste Symptome zeigt - sie kann sich nur noch verschlechtern und symptomatisch behandelt werden. Im Idealfall sollte das Rauchen ganz aufgegeben oder zumindest stark eingeschränkt werden.
Belastungen, die zur Atemnot führen, sollten nach Möglichkeit unterlassen oder schonend angegangen werden. Außerdem ist es wichtig, den Schleim abzuhusten und genau auf seine Konsistenz zu achten.
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