Wie viele Aids Kranke gibt es in Deutschland
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Claudia Haut 04.03.2011 |
Aids ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, von der in Deutschland viele Menschen betroffen sind. Mit Aids bzw. HIV kann man sich über Blut, Vaginalsekret, Sperma und Körperflüssigkeiten wie z.B. Muttermilch infizieren. Dank der modernen Medizin können HIV-Infizierte heutzutage lange Zeit ohne jegliche Krankheitssymptome leben. Bricht die Krankheit Aids aus, so leiden die Patienten unter Symptomen wie Pilzerkrankungen, Lungeninfektionen und bestimmten bösartigen Tumoren. Eine Heilung dieser Krankheit ist im Moment noch nicht möglich.
Wie viele Aids Kranke gibt es in Deutschland?
Die meisten Aids-Patienten sind männlich. Weltweit sind 33 Millionen Männer und Frauen von HIV betroffen. Auch Kinder tragen das HI-Virus in sich. Statistiken zufolge sind etwa 2,1 Millionen Kinder erkrankt. Die meisten dieser Infizierten leben in Afrika. In Deutschland spricht man von etwa 70.000 HIV-infizierten Menschen. Ständig kommen jedoch neue hinzu. Im Jahr 2010 haben sich laut Statistiken weitere 3000 Menschen mit dem Virus infiziert. Die meisten dieser Betroffenen sind homosexuell, genauer gesagt etwa 42.000. Die meisten anderen Patienten haben sich beim (heterosexuellen) Geschlechtsverkehr oder bei der Benutzung von infizierten Spritzen mit der Krankheit angesteckt. Die meisten Patienten sind erst 30 bis 35 Jahre alt, wenn die Diagnose „HIV“ gestellt wird. Im Gegensatz zu früher ist diese Diagnose heutzutage jedoch nicht sofort ein Todesurteil. Mit der entsprechenden Medikation können HIV-Patienten bis zu 70 Jahre alt werden, was noch vor 15 Jahren undenkbar gewesen wäre.
Nicht alle Patienten erhalten die wirksamen Medikamente gegen die Krankheit
Da die Medikamente jedoch sehr teuer sind, stehen sie nicht allen Patienten auf der Welt zur Verfügung. Betroffene in ärmlichen Ländern versterben deutlich früher an der Krankheit als Menschen z.B. in Deutschland.
Auch in den Schulen wird über die Frage „Wie viele Aids Kranke gibt es in Deutschland“ immer wieder gesprochen. Inzwischen ist es Teil des Lehrstoffes den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, wie HIV übertragen werden kann und wie sie sich vor der lebensgefährlichen Krankheit schützen können.
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